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Schon vor über 2.500 Jahren bauten die alten Kelten in der Region Wetzlar Eisenerz ab, ehe sie von den Römern verdrängt wurden. Auf Karl den Großen wird die historische Burgruine Kalsmunt (Carolus Mons) zurückgeführt, auf der im Mittelalter kaiserliche Münzen geprägt wurden. Kaiser Barbarossa baute die Burg weiter aus und förderte zugleich den alten Eisenerzabbau, an den heute der "Eisenmarkt" in der Altstadt erinnert.

1689 wurde das Reichskammergericht nach Wetzlar verlegt, an dem der junge Johann Wolfgang von Goethe 1772 ein Praktikum absolvierte. Hier verliebte er sich unglücklich in die bereits verlobte Charlotte Buff - und goss sein Elend in die Zeilen seines Erstlingswerkes "Die Leiden des jungen Werther". Das Wohnhaus von Charlotte Buff, in Wetzlar als "Lottehaus" bekannt, steht heute als Museum offen. An die unglückliche Romanze erinnert auch das Goethehaus im Stadtteil Volpertshausen, wo Goethe seiner Lotte erstmals begegnete.

Die historischen Sehenswürdigkeiten von Wetzlar

Die historische Altstadt von Wetzlar ist bis heute die größte Attraktion für Reisende, die einen Urlaub in der Stadt verbringen. In Ihrem Zentrum steht der beeindruckende romanische Dom, der ab 1230 einen Vorgängerbau ersetzte. Sehenswert sind auch die Alte Münze am Eisenmarkt, der "Römische Kaiser" aus dem 15. Jahrhundert und die Reste der Stadtbefestigung. Im Deutschordenshof ist heute das Städtische Museum von Wetzlar untergebracht.
Das Museum des Reichskammergerichtes, das die Geschichte der Justiz und Rechtsprechung in Deutschland zum Thema hat, ist nicht nur für Juristen und Goethefans interessant. Das 2007 eröffnete Viseum im Deutschherrenhof reflektiert mit seinen Ausstellungen zu Licht und Farbe die Bedeutung der Optik und Feinmechanik am Standort Wetzlar.

Lahn und Dill laden zu langen Wanderungen in der Umgebung ein. Natürlich findet sich hier auch ein Goethewanderweg, der auf über 7,5 Kilometern Pfaden folgt, auf denen schon der Dichter wandelte.