ICE T

ICE T: Schnell unterwegs zwischen Hamburg und Wien

Den ICE T gibt es mit elektrischem Antrieb in zwei verschiedenen Varianten: als fünf- und siebenteiliger Zug. Alle Baureihen können miteinander gekuppelt und als Doppelzug gefahren werden.

Der erste Einsatz dieser Züge erfolgte im Mai 1999. Seitdem sind weitere Strecken hinzugekommen, so u. a. von Hamburg nach München von Dresden nach Frankfurt/M. sowie von Dortmund nach Wien. Am Anfang und Ende des Zuges bietet ein spezielles Abteil, das durch eine Glaswand vom Lokführer getrennt ist, die Möglichkeit diesem über die Schulter zu schauen. Die 7-teiligen Züge verfügen über ein Bordrestaurant und die 5-teiligen Züge über ein Bordbistro. Wie in allen ICE gibt es reservierbare Handy- und Ruhebereiche.

Im Dezember 2013 wurde ein Modernisierungsprogramm für die Züge der ersten Bauserie gestartet. Für einen besseren Internetzugang sind bis Ende 2015 alle ICE T mit Hotspots ausgerüstet. Wichtiger Bestandteil des Technikpakets ist die Ausrüstung mit dem Zugsicherungssystems ETCS (European Train Control System). Damit können die Züge beispielsweise ab 2015 auf der Schnellfahrstrecke Berlin - Erfurt eingesetzt werden.

Zahlen, Daten, Fakten
Betriebsaufnahme 1999
Zahl der Züge 70 Halbzüge
Zugkonzept Triebwagenzug, Kuppelbare Zugeinheit
Zahl der Wagen pro Halbzug 5 bzw. 7
Zuglänge 133 bis 185 m
Antrieb elektrisch, Unterflur-Antrieb
Zugelassene Höchstgeschwindigkeit 230 km/h
Leistung 3000 - 4000 kW