ICE 1: Der Wegweiser

Im Juni 1991 begann die Erfolgsstory des ICE

Mit dem ICE 1 startete die Deutsche Bahn 1991 in die Ära des Hochgeschwindigkeitsverkehrs. Die 280 Stundenkilometer, die der ICE 1 mit seinen zwei Triebköpfen und zwölf Mittelwagen maximal erreicht, waren damals revolutionär. Zudem markiert er den Ausgangspunkt zum modernen Triebwagenkonzept mit geschlossenen, breiten Wagenübergängen, weg von lokbespannten Zügen. Somit war der ICE 1 wegweisend für den modernen Bahnverkehr.

Bis heute charakteristisch für den ICE 1 ist sein „Buckel“-Speisewagen, der etwas höher ist als die übrigen Wagen und den ICE 1 somit leicht erkennbar macht. Weiterhin gibt es in fast allen Wagen der 1. und 2. Klasse neben einem Großraumbereich auch Abteile mit sechs Sitzplätzen. Ein Teil der ICE 1-Flotte kann in der Schweiz eingesetzt werden und ermöglicht somit Direktverbindungen von Hamburg und Berlin über Basel bis nach Interlaken oder Chur.

Dank seiner großen Zuverlässigkeit setzt der ICE 1 mit einer durchschnittlichen Laufleistung von über 500.000 Kilometern pro Jahr auch heute noch Maßstäbe. Die gesamte ICE 1-Flotte wurde ab 2005 umfassend modernisiert, sodass die erste ICE-Generation mit beispielsweise Ledersitzen in der 1. Klasse dem aktuellen ICE-Standard entspricht.

Zahlen, Daten, Fakten

Betriebsaufnahme 1991
Zugkonzept Langzug
Anzahl der Züge 58
Anzahl der Wagen 12 Mittelwagen
Zuglänge 358 m
Antrieb Elektrisch, 2 Triebköpfe
Zugelassene Höchstgeschwindigkeit 280 km/h
Leistung 9600 kW