Elbphilharmonie, Hamburg
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Nutzen Sie für Ihre Städtereise nach Hamburg den ICE!

Die hanseatische Zurückhaltung hört da auf, wo die Einheimischen von ihrer Heimat schwärmen und sie häufig und gerne mit dem Titel „schönste Stadt der Welt“ bedenken. Was dafür spricht, ist die tolle Lage in der ehemaligen Sumpflandschaft des Elbdeltas, die für den großen Hafen und die vielen kleinen Kanäle mit mehr als 2500 Brücken gesorgt hat. Mit Elbe, Alster, dem Stadtpark, der Grünanlage "Planten un Blomen", dem Volkspark und vielen weiteren Gewässern und Naturflächen ist Hamburg vor allem eine grüne Stadt. Die herausragende Architektur von Altstadt, Gründerzeitvierteln oder auch der neuen HafenCity samt Elbphilharmonie rundet das Bild ab.

Hinzu kommt: Hamburg ist abwechslungsreich. Zwischen dem rauen Charme Barmbeks, den Villen in Winterhude oder den Elbvororten und der jungen Szene in Ottensen oder der Sternschanze ist eine kulturelle Weltreise in Fahrraddistanz möglich. Viele Touristinnen und Touristen kommen für Hafen, Elbphilharmonie, Michel und Fischbrötchen und entdecken dann eine zweite, junge, weniger maritime Seite der Stadt.

Unsere EM-Reisetipps für Hamburg

Wer nur kurz in Hamburg ist, will zumeist mit möglichst vielen großen Hamburg-Bildern im Kopf nach Hause kommen. Starten wir also am Hauptbahnhof, der nach der Gare du Nord in Paris meistfrequentierte Bahnhof Europas, am östlichen Ende der Altstadt. Seit kurzem beherbergt er wieder ein besonderes Wahrzeichen: die Atlas-Skulptur. Früher prangte sie auf dem Dach des Bahnhofs, während des Zweiten Weltkriegs wurde die Skulptur beschädigt und in Sicherheit gebracht. Zuletzt zierte der Atlas eine Eisenbahnersiedlung im Süden der Stadt. Nach einer Restaurierung ist die Skulptur in die Wandelhalle des Bahnhofs gezogen. Seit Herbst 2023 steht sie wieder auf dem Bahnhofsdach.

Nach diesem kurzen Exkurs: Zurück zum Thema, Sie haben schließlich wenig Zeit. Über die Mönckebergstraße, die Haupteinkaufsstraße flanieren sie vom Hauptbahnhof aus direkt zum Rathausmarkt mit dem imposanten Hamburger Rathaus. Hier steigen Sie die Treppen zur U-Bahn-Linie 3 hinab und fahren wenige Stationen in Richtung Landungsbrücken. Hier empfängt das Elbe- und Hafenpanorama, samt Fischbrötchenbuden. Husch, husch in die Fähre 72, auf direktem Weg zur Elbphilharmonie. Eintritt bezahlen und Sie genießen die Aussicht auf der Plaza. Dann geht es zu Fuß zurück zur U3-Station Baumwall. Auf dem Weg dorthin liegt rechter Hand die Speicherstadt mit ihren historischen Lagerhäusern aus Backstein und dem vielleicht schönsten Fotomotiv am Kehrwiederfleet. Nehmen Sie die U3 zurück zum Rathausmarkt, dann zu Fuß zurück Richtung Hauptbahnhof, vorbei an der Binnenalster mit ihren Fährbooten, an der Hamburger Kunsthalle und schließlich auch vorbei an der Außenalster mit dem Hotel Atlantic, dem Wohnsitz der Pop-Legende Udo Lindenberg.

Tag 1

Los geht es mit einem Frühstück in der Sternschanze, dem alternativen Viertel rund um das autonome Zentrum „Rote Flora“. Im „Mamalicious“ beispielsweise werden ganztägig Eggs Benedict, Pancakes, Burger, Sandwiches und American Cheesecake serviert, das meiste ist auch vegan erhältlich. Per StadtRAD (Teil der Call-a-Bike-Flotte der DB, mit einer App buchbar, die ersten 30 Minuten sind für BahnCard-Kunden kostenlos) rollen wir vom Pferdemarkt in die Wohlwillstraße Richtung St. Pauli. Weiter über die Reeperbahn, einmal gucken und weiter Richtung Fischmarkt. Dort lässt sich das Rad wieder abstellen. Kurz verschnaufen und eine von drei Möglichkeiten wählen.

Option für Hungrige: An der Großen Elbstraße reihen sich Fischrestaurants mit Elbblick aneinander. Wer zum Anleger am Fischmarkt spaziert, kann mit der Linie 62 der HADAG-Fähre die günstigste Hafenrundfahrt Hamburgs machen, zumindest zwischen Finkenwerder und den Landungsbrücken.

Als dritte Option bietet sich ein Spaziergang entlang der Elbpromenade in Richtung Elbphilharmonie an. Vom Fischmarkt aus passiert man das U-Bootmuseum und links, etwas erhöht, „Park Fiction“, ein gesellschaftspolitisches Kunstprojekt mit Metallpalmen und Raum zum Verweilen. Weiter geht es am Alten Elbtunnel vorbei, den man zu Fuß durchqueren kann. Vom gegenüberliegenden Ufer der Elbe hat man einen tollen Blick auf die Hamburger Skyline.

An den Landungsbrücken führt der Weg vorbei am Museumsschiff Rickmer Rickmers bis zum historischen Frachter Cap San Diego, der mehrmals im Jahr zu Museumsfahrten ablegt. In der Speicherstadt stehen die Aussichtsplattform der Elbphilharmonie und das Miniatur Wunderland auf dem Programm, dringend vorab Tickets buchen. Alternativ kann man mit einer Barkasse durch den Containerhafen schippern.

Zum Abendessen empfiehlt sich das Drei-Sterne-Restaurant „The Table“ von Chefkoch Kevin Fehling an einer großen Tafel. Einen Stern kann das „bianc“ vorweisen. Bei den mehr als üppigen Acht-Gänge-Menüs springen einen die Aromen des Mittelmeers geradezu an.


Tag 2

Wer die Nacht durchgefeiert hat oder gerne früh aufsteht, kann sich auf den Weg zum Hamburger Fischmarkt machen, um das letzte Fischbrötchen der Nacht oder den ersten Kaffee des Morgens abzugreifen. Für alle anderen beginnt der Tag auf der Südseite der Elbe in der Ballinstadt. Hier gibt das Auswanderermuseum einen Einblick in die Emigrationswellen von 1850 bis 1934 in die „neue Welt“, die USA.

Dann geht es jetzt auf einen Kaffee ins „vju“, dem Panoramacafé auf dem Dach des Wilhelmsburger Energiebunkers. Der ehemalige Flakbunker wurde im Rahmen der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg in ein Kraftwerk umgebaut. Wer lieber in Bodennähe bleibt, wird in der „Kaffeeklappe“ in der Fährstraße glücklich, einst Mensa für die Hafenarbeiter, heute historischer Ort und modernes Café im Shabby-Chic.

Zurück auf der Nordseite der Elbe besuchen wir einen weiteren ehemaligen Flak- und Luftschutzbunker, an der Feldstraße, wo das klassische Musikkollektiv „Ensemble Resonanz“ hinter schwerem Beton Konzerte gibt, bei dem die Besucherinnen und Besucher häufig auch auf dem Boden sitzen. Auf dem angrenzenden Heiligengeistfeld lässt sich – sofern nicht gerade die große Kirmes, der „Dom“, stattfindet – herrlich Fahrrad fahren, rollerbladen, Tennis spielen oder Drachen steigen. Oder man nimmt sich einfach ein Getränk mit und schaut den anderen dabei zu.

Abends führen Sie sich ins „clouds“ aus, in den „Tanzenden Türme“ an der Reeperbahn – 105 Meter über der Elbe. Serviert wird gehobene Küche mit dem Schwerpunkt Fleisch. Besser reservieren! Ansonsten steigen wir noch eine Treppe hinauf, zur Bar mit einem 15 Meter langen Eichenholztresen und Hafenblick.

Ihre Bahn + Hotel Vorteile

  • Bahnfahrt inklusive Sitzplatzreservierung
  • Inklusive City-Tickt in rund 130 Städten (zur An-/Abreise zum Bahnhof und zum Hotel)
  • Kinder bis 14 Jahre reisen kostenfrei mit einer Begleitperson, die mindestens 15 Jahre ist. 

Sehenswürdigkeiten

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Verpassen Sie keine dieser Sightseeing-Orte in Hamburg!

Hamburger Michel
Die Barockkirche St. Michaelis, auch "Michel" genannt, ist ein Wahrzeichen der Stadt, da sie sehr gut sichtbar ist für einfahrende Schiffe. Die Kirche wurde Mitte des 17. Jahrhunderts zum ersten Mal errichtet und danach durch Blitzschlag, Feuer und Bomben im Zweiten Weltkrieg dreimal stark beschädigt oder zerstört. Seit 1983 wird die protestantische Kirche durchgehend renoviert.

Reeperbahn
Die Hamburger Reeperbahn ist die Hauptstraße des Vergnügung- und Rotlichtviertels St. Pauli. Sie ist der Touristenmagnet der Hansestadt und lockt, westlich der Innenstadt gelegen, außer mit Rotlichtbetrieben auch mit zahlreichen Theatern, Restaurants, Clubs und Discos. Die Reeperbahn ist 930 Meter lang und verbindet die Königstraße mit der Ludwig-Erhard-Straße.

Hafen
Der Hamburger Hafen ist mit einer Fläche von über 7000 Hektar der größte Hafen Deutschlands. Der 7. Mai 1189 wird offiziell als Geburtstag des Hafens gefeiert. Rund 200 Betriebe mit etwa 50000 Beschäftigten sind in dem Arial angesiedelt. Neben dem Hafengeburtstag und dem berühmten Hamburger Fischmarkt bietet der Hafen noch mehr Veranstaltungen das ganze Jahr über an.

Mehr Sightseeing in Hamburg

Sie suchen etwas Erholung von Ihrer Städtetour? Dann besuchen Sie die Parkanlage "Planten un Blomen" mitten im Herzen Hamburgs, westlich des Dammtorbahnhofs. Der Eintritt ist frei. Im Sommer bietet der Park ein breitgefächertes und abwechslungsreiches Programm an, u.a. Wasserlichtkonzerte und Theatervorstellungen speziell für Kinder.

Der Hamburger Hafen ist mit einer Fläche von über 7000 Hektar der größte Hafen Deutschlands. Der 7. Mai 1189 wird offiziell als Geburtstag des Hafens gefeiert. Rund 200 Betriebe mit etwa 50000 Beschäftigten sind in dem Arial angesiedelt. Neben dem Hafengeburtstag und dem berühmten Hamburger Fischmarkt bietet der Hafen noch mehr Veranstaltungen das ganze Jahr über an.

Wer die Hansestadt einmal von seiner gruseligen Seite kennen lernen will, der ist im Hamburg Dungeon richtig. Dort werden dem Besucher in einer 90-minütigen Show mittels Gruselkabinett, Schauspielern und Fahrgeschäften die Schattenseiten der Geschichte Hamburgs präsentiert, beispielsweise die Inquisition, der Große Brand und die Gefangennahme und Hinrichtung Störtebekers.

Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Meere. Auf einem spannenden Rundgang vorbei an über 35 naturgetreu und abwechslungsreich gestalteten Aquarien lernen Sie einzigartige Meeresbewohner kennen. Ihre Reise führt durch die Welt der Seepferdchen, Haie, Rochen, die Unterwasserwelt der Korallen mit ihren farbenprächtigen Bewohnern - und endet im tropischen Ozeantunnel.

Einkaufen in Hamburg

Young and carefree.
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Wo kann man gut einkaufen? Das sind unsere Shoppingtipps für Sie:

Alsterakaden
Die Alsterarkaden, nahe der U-Bahn-Station Jungfernstieg, wurden von Alexis de Chateauneuf entworfen. Genießen Sie den italienischen Stil und das mediterrane Flair bei einer Shoppingtour in den exklusiven Läden der Arkaden. In Hamburgs ältester Einkaufspassage, der Mellin-Passage, können Sie auch die Decken- und Glasmalereien aus der Jahrhundertwende bewundern.

Karolinenviertel
National und international ist das Karolinenviertel als alternative Einkaufsmeile bekannt. In der Marktstraße und ihren Querstraßen sind zahlreiche inhabergeführte Läden für Mode, Musik, Design, Accessoires und Dekoration beheimatet. Hier finden Sie alle Stilrichtungen! Die Ware wird bewusst direkt vor Ort in den Ateliers der Designer gefertigt und präsentiert.

Hanse-Viertel
Gehen Sie mal shoppen auf hanseartisch! Viele Boutiquen und Fachgeschäfte bieten ausgefallene Ideen und eine breite Warenvielfalt. Hier gibt es alles von Dessous bis zur Inneneinrichtung und alles natürlich mit qualifizierter Kundenbetreuung. Außerdem bietet das Hanse-Viertel seinen Gästen zahlreiche Veranstaltungen an - ein Besuch lohnt sich!

Mehr Shopping-Tipps

Sie reisen mit der Bahn nach Hamburg? Dann nutzen Sie die Möglichkeit und besuchen Sie die Wandelhalle des Hauptbahnhofs. Sie können dort Lebensmittel, Bücher und Zeitungen, CDs, Kleidung, Kosmetik, Landkarten und noch vieles mehr erwerben. Außerdem finden Sie dort eine Tourist Information, um sich erste Informationen über die Hansestadt zu besorgen.

Der Hamburger Hof, Einkaufspassage zwischen Jungfernsteig und Poststraße, direkt an der Binnenalster in Hamburgs Innenstadt gelegen, ist eine wunderbare Mischung aus edlen, exklusiven Läden und Geschäften mit jungem, flippigem Charme. Urpsrünglich stand hier Deutschlands erste Einkaufspassage, der luxuriöse "Sillem's Bazar" mit 34 Läden und dem "Hôtel de Russie".

"Weltdorf" nennen die Bewohner ihr Hamburger Viertel, der richtige Name scheint auch zu widersprüchlich: St. Georg ist das wohl sinnlichste Viertel der Hansestadt. Toleranz wird hier groß geschrieben, denn hier treffen Künstler, Geschäftsleute, Junkies und Homosexuelle aufeinander. Hier finden Sie Szenelokale, Spezialitätengeschäfte, Eckkneipen, Edelboutiquen und Trendbars.