Buchtipps für Eisenbahnliebhaber

Der Winter ist lang und die Auswahl an Büchern riesig. Wir geben sechs kurzweilige Lesetipps für Eisenbahnfreunde.

Draußen ist es kalt und ungemütlich? Dann ab aufs Sofa und entspannen! Am besten mit einer Tasse warmem Tee und einem guten Buch:

Verlagsgruppe Random House GmbH, Muenchen ©

Paula Hawkins: Girl on the train

Verlagsgruppe Random House GmbH, Muenchen ©

Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug zur Arbeit. Und jeden Morgen hält der Zug an derselben Stelle. Rachel beobachtet die Menschen in den Gärten. Ein junges Paar, das sie "Jess und Jason" nennt, fällt ihr besonders auf. Eines Tages liest Rachel in der Zeitung, "Jess" sei verschwunden. Eine fesselnde Story beginnt.

Gerstenberg Verlag ©

Dirk Reinhardt: Train Kids

Gerstenberg Verlag ©

Fünf Jugendliche brechen auf, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen: Sie wollen es über die Grenze in die USA schaffen. Auf Güterzügen fahren sie zweieinhalbtausend Kilometer durch Mexico und haben mit allerlei Gefahren zu kämpfen. Ein eindrücklicher Flüchtlingsroman, vor allem für junge Leute.

Piper ©

Stan Nadolny: Netzkarte

Piper ©

Der junge Ole Reuter fährt mit der Bahn quer durch Deutschland, getrieben von romantischen Sehnsüchten und auf der Suche nach sich selbst. Bis ihm auf seiner Reise eine Frau begegnet, die plötzlich alles kompliziert macht. Berührend und amüsant!

Knesebeck ©

Julia Finkernagel: Immer wieder Ostwärts

Knesebeck ©

Journalistin Julia Finkernagel zieht es Richtung Osten: Zunächst ist sie im Baltikum unterwegs, dann fährt sie mit der Transsibirischen Eisenbahn mitten hinein in den russischen Winter. Von Moskau bis zum Baikalsee reist sie mit allerhand Kaviar, Vodka und vielen Fremden, die schließlich zu Freunden werden. Ein unterhaltsamer Reisebericht!

Fischer ©

Torsten Körner: Geschichten aus dem Speisewagen

Fischer ©

Ein Jahr lang reiste Torsten Körner im Speisewagen quer durch Deutschland. Dabei sprach er mit anderen Reisenden über Gott und die Welt, viele teilten mit ihm ihre Lebensgeschichte. Entstanden ist ein aufregendes Gesellschaftsporträt jenseits aller Schichten und Altersklassen.

Langen Müller ©

Arno Surminski: Irgendwo ist Prostken

Langen Müller ©

Im Jahr 1888 wird Wilhelm Bubat im masurischen Prostken geboren. Sein größter Wunsch ist es, Lokführer zu werden. Als junger Eisenbahner gehört er zur Armee des Kaisers, im zweiten Weltkrieg muss er Menschen in die Konzentrationslager befördern.
Ein Roman über die Weltkriege, Flucht und Vertreibung aus der Perspektive eines einfachen Mannes.