Pünktlichkeitsentwicklung 2018

Der Brand eines ICE-Zuges am 12. Oktober führte zu einer tagelangen Komplettsperrung der wichtigen Schnellfahrstrecke zwischen Köln und Frankfurt/Main.

In der Folge musste der gesamte Zugverkehr auf diesem vielbefahrenen Korridor großflächig umgeleitet werden. Die daraus resultierenden erheblichen Verspätungen im Nah- und Fernverkehr schlugen sich in sinkenden Pünktlichkeitswerten nieder. Die DB arbeitete zwar mit Hochdruck daran, die Befahrbarkeit der Strecke zunächst eingleisig wiederherzustellen und setzte schnell einen verlässlichen Übergangsfahrplan in Kraft, konnte jedoch die bedauerlichen Auswirkungen für die Fahrgäste nicht vollständig kompensieren.

Entsprechende Kulanzregelungen wurden schnell und unbürokratisch umgesetzt. Erst nach Abschluss der umfangreichen Reparaturarbeiten fahren die Züge ab 18. November wieder auf beiden Gleisen nach dem Regelfahrplan.

Erhebungsgrundlage für die Pünktlichkeitsentwicklung:
Die dargestellten Prozentwerte geben den Anteil pünktlicher Halte in Bezug auf alle Unterwegs- und Endhalte wieder. Ein Halt wird als pünktlich gewertet, wenn die planmäßige Ankunftszeit um weniger als 6 bzw. 16 Minuten überschritten wurde. Die Pünktlichkeitsstatistik bildet die mehr als 800.000 Fahrten von DB-Personenzügen eines Monats ab. Dabei fließen alle Verkehrshalte der mehr als 20.000 monatlichen Fahrten im Fernverkehr und der rund 780.000 monatlichen Fahrten im Nahverkehr - inklusive aller S-Bahnen - in die Pünktlichkeitserhebung ein.

Fragen & Antworten

Weitere Informationen zur Pünktlichkeitsstatistik:

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