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Nicht vergessen: Verspätungs-Alarm einrichten!

Richten Sie jetzt den Verspätungs-Alarm für bis zu 10 regelmäßige Verbindungen für 2017 ein. Der regelmäßige Verspätungs-Alarm kann jeweils nur für eine Fahrplanperiode angelegt werden. Wenn Sie den Verspätungs-Alarm in der App DB Navigator nutzen, erhalten Sie eine Mail- oder Push-Nachricht, die Sie informiert, falls Ihr Zug an einem anderen Gleis abfährt. Der Verspätungs-Alarm kann jetzt bis zu einer Stunde vor Abfahrt eingerichtet werden.

Neuer Fernverkehrsfahrplan 2017: mehr ICE- und IC-Verbindungen

Ausweitung der ICE-Verkehre nach Brüssel und Amsterdam

Die Bahn weitet ihr Angebot auf der nachfragestarken ICE-Linie Frankfurt/Main - Köln - Aachen - Brüssel um die Hälfte aus: um zwei zusätzliche, täglich am Morgen und am Nachmittag verkehrende ICE-Zugpaare sowie um ein weiteres Zugpaar in der Mittagszeit am Freitag und Sonntag.

Auch zwischen Frankfurt/Main, Köln und Amsterdam erhöht sich die Zahl der ganzjährigen ICE-Direktverbindungen von derzeit sechs auf sieben bzw. acht ICE pro Tag und Richtung. Hier gibt es unter anderem eine neue schnelle Frühverbindung von Frankfurt/Main über Köln nach Amsterdam.


Schneller nach Paris

Mit der vollständigen Inbetriebnahme der französischen Neubaustrecke TGV Est Européen gibt es schnellere Verbindungen nach Paris: Zwei neue Sprinter über Strasbourg verkürzen die Reisezeit von Frankfurt/Main nach Paris um rund 15 Minuten auf 3 Stunden und 40 Minuten. Von Stuttgart erreichen Reisende Paris über Karlsruhe und Strasbourg künftig in 3 Stunden und 10 Minuten und damit rund 20 Minuten schneller als bisher.


Mehr Direktverbindungen für einzelne Städte

Gemäß dem Ziel, mehr Verkehr auch abseits großer Metropolen anzubieten, verstärkt die Deutsche Bahn das Fernverkehrsangebot für mehrere Städte. So fährt beispielsweise in Kiel zusätzlich zum Eurocity in Tagesrandlage auch wieder ein durchgehender ICE von und nach Berlin. Wochenendpendler zwischen Berlin und Kiel profitieren künftig von einer neuen ICE-Fahrt am Sonntagabend nach Kiel sowie am frühen Montagmorgen nach Berlin. Auch die Reise aus München nach Kiel ist künftig einmal täglich ohne Umstieg möglich.

Von neuen IC- und ICE-Verbindungen profitieren auch andere Städte: So erhält Münster montags bis donnerstags sowie sonntags eine neue schnelle IC-Direktverbindung nach Berlin am Nachmittag. Von Jena aus bringt künftig ein ICE Frühaufsteher via Naumburg und Halle (Saale) nach Berlin, wo sie gegen 8 Uhr eintreffen. In Ingolstadt gibt es in Zukunft drei weitere ICE-Direktverbindungen: Eine Verbindung bringt morgens Reisende aus Ingolstadt nach Frankfurt/Main und Rhein/Ruhr, in der Gegenrichtung verkehrt jeweils ein Zug am Morgen und am Abend.


Ausweitung der nächtlichen IC- und ICE-Verbindungen

Die Deutsche Bahn wird ihr klassisches Nachtzug-Angebot mit Schlaf- und Liegewagen (City Night Line) zum Fahrplanwechsel einstellen und ein neues Nachtreisekonzept mit Nacht-IC/ICE anbieten: Künftig stehen den Reisenden in jeder Nacht acht IC- bzw. ICE-Fahrten zur Verfügung. Hinzu kommen weitere nächtliche IC/ICE-Fahrten an den Wochenenden und in den Sommerferien.

Drei neue Fernverkehrsverbindungen in den Tagesrandzeiten ergänzen die Nachtverbindungen. Neu ist unter anderem eine nächtliche IC-Direktverbindung ab Bremen, Osnabrück und Münster nach Freiburg und Basel mit optimalen Anschlüssen ins Schweizer Netz und nach Mailand. Auch zwischen Köln und Berlin werden täglich nächtliche Intercity-Züge verkehren. In der Hauptsaison sollen diese am Wochenende bis Rostock und Ostseebad Binz auf Rügen verlängert werden. In Tagesrandlage werden vor allem den Pendlern mit neuen IC-Verbindungen mehr Sitzplätze zur Verfügung stehen, beispielsweise zwischen Stuttgart und München oder zwischen Leipzig, Dresden und Prag.