Mobility Symposium 2018: vernetzt - innovativ - digital

Teilnehmer des Mobility Symposium diskutieren in Frankfurt am 19. Juni zur Zukunft der Mobilität und stellen die vernetzte Initiative "driversity" vor.

Ziel: Intermodale Verknüpfung von Verkehrsmitteln

Eine wesentliche Herausforderung der Mobilität von morgen bleibt das Thema "intelligent vernetzte Verkehrsmittel". Ein Auto wird heute als Statussymbol immer unwichtiger, während die Nachfrage nach Sharing-Angeboten steigt.

Diese Erfahrung macht auch Karina Kaestner, Leiterin Vertrieb Business Partner bei DB Vertrieb. "Reisende - beruflich und privat - wollen individuell von Tür zu Tür kommen. Ein Firmenwagen ist für viele Geschäftsreisende im urbanen Raum eher eine Belastung." Eine echte Alternative zum Firmenwagen sei deshalb ein flexibles Mobilitätsbudget, in dessen Rahmen Geschäftsreisende verschiedene Verkehrsmittel kombinieren können.

"Driversity": Gemeinsam Lösungen finden

Dies ist nur eine von vielen Ideen, an der die Teilnehmer der Netzwerkinitiative "driversity" gemeinsam arbeiten: "Wir können die Herausforderungen der Mobilität von morgen nicht alleine lösen", resümiert Kaestner. "Deshalb haben wir 'driversity' ins Leben gerufen. Hier entstehen in Zusammenarbeit mit über 60 Unternehmen Ideen, um die Mitarbeitermobilität künftig einfach, effizient und nutzerzentriert zu gestalten."

Gemeinsam mit anderen Teilnehmern verschiedener Branchen arbeitet die DB daran, starre Strukturen aufzubrechen und nutzerfreundliche End-to-End-Lösungen umzusetzen. Dass der Wunsch nach konstruktivem Austausch und neuen Konzepten groß ist, zeigt ihrer Meinung nach auch die stetig wachsende Teilnehmerzahl des branchenübergreifenden Symposiums.

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Digitale Assistenten verändern die Reisewelt

Geschäftsreisende wünschen sich nicht noch mehr Apps, die neue Lösungen anbieten. Sie wollen mobile Services, die verschiedene Leistungen einfach und nahtlos vereinen - mit transparenten Informationen in Echtzeit. Digitale Assistenten (Siri, Alexa, Google Assistent) bieten genau das: Sie teilen Geschäftsreisenden mit, welche Verkehrsmittel-Kombination vom jeweiligen Standpunkt aus am schnellsten, günstigsten und effektivsten ist. Die Interaktion findet über Sprache, Kameras und Tippen statt. Um diese Services noch besser zu machen, arbeiten IT-Unternehmen wie Google mit Verkehrsanbietern wie der Deutschen Bahn zusammen - um z.B. die Fahrpläne der DB in Echtzeit in Google Maps zu integrieren.

Digitale Bahn: Investitionen in innovative Ideen

Wie die Deutsche Bahn die Herausforderungen der Mobilität von morgen meistern will, brachte Stefan Stroh, DB Chief Digital Officer und Schirmherr des Mobility Symposiums, in seinem Vortrag auf den Punkt: "Wir wollen unser Kerngeschäft 'Bahnfahren' digitaler, einfacher und personalisierter für den Reisenden machen." Dafür sei ein Paradigmenwechsel nötig. "Wir müssen noch radikaler aus Kundensicht denken. Unsere Fahrgäste sollen schnell und effektiv an ihr Ziel kommen, egal wie ihre individuelle Reisekette aussieht."

Digitale Helfer wie etwa die App DB Navigator, fokussierte Bahnhofs-Ansagen oder die leuchtende Bahnsteigkante für den schnellen Einstieg in den Zug sollen dabei unterstützen.

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