„Mobilitätsbudget – Alternative zum Firmenwagen?“

Die Deutsche Bahn stellt sich mit der Initiative Mobilität 4.0 aktuell den Herausforderungen der Zukunft. Zukunftstrends - die teils schon Realität sind - wie Digitalisierung, Urbanisierung, Sharing und der Klimawandel erfordern zusammen mit der demographischen Entwicklung in Deutschland ein frühzeitiges Umdenken.

Mobilität beginnt sich zu verändern, wird zunehmend 'intelligenter', intermodaler, digital vernetzt und geshared, dazu verändern sich die Ansprüche unserer heutigen und zukünftigen Kunden mit hoher Geschwindigkeit. Junge Arbeitnehmer - insbesondere in Großstädten - legen immer weniger Wert auf einen persönlichen Dienstwagen und fordern mit Nachdruck andere Optionen von ihren Arbeitgebern. Arbeitgeber im Wettbewerb um Nachwuchskräfte müssen sich Alternativen einfallen lassen. Eine solche Alternative könnte ein 'Mobilitätsbudget' sein.

Der Frage, wie die Anforderungen an ein solches Budget aus Nutzer- und Unternehmenssicht sein können, geht der Vertrieb Geschäftskunden der Deutschen Bahn in einem Co-Creating Prozess mit Kunden und Partnern nach. Hierzu hat die DB neben der Veranstaltung von zwei Innovations- Workshops den engen Austausch mit dem i-mobility Projekt des Flanders Institute for Mobility in Belgien gesucht und arbeitet in Kooperation mit der HPI School of Design Thinking an einem Prototypen für ein Mobilitätsbudget. Hier sehen Sie die ersten Ergebnisse im Überblick.

Dialog-Workshops

In den Dialog-Workshops diskutierten Teilnehmer aus unterschiedlichsten Wirkungskreisen Wege und Ideen zur Einführung eines Mobilitätsbudgets.

Interview

In einem Interview mit Marleen Bellen und Katrien Backx vom Flanders Institute for Mobility (VIM) erfahren Sie spannende Erkenntnisse aus dem Netzwerk für Innovationen in der Mobilität und zum Projekt i-Mobility Budget.

HPI

Gemeinsam mit der „School of Design Thinking“ des Hasso Plattner Instituts entwickelt die Deutsche Bahn ein Konzept zur Einführung eines Mobilitätsbudgets unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der Geschäftsreisenden. Ergebnisse werden im Frühjahr 2016 erwartet.

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