Informationen zur Mehrwertsteuersenkung und Ihrem Abo

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen rund um die Mehrwertsteuersenkung für DB Abos und Abos in den Verkehrsverbünden.

DB Fernverkehr

Monatszahler

Die Deutsche Bahn unterstützt das von der Bundesregierung beschlossene Konjunkturpaket. Der Preisvorteil, der sich aus der Mehrwertsteuersenkung von 7 auf 5 Prozent ergibt, geben wir entsprechend an unsere Abo-Kunden weiter. Aus diesem Grund werden Abbuchungen für ICE bzw. IC-/EC-Abos zwischen dem 1. Juli 2020 und dem 31. Dezember 2020 zum niedrigeren Preis erfolgen. Es erfolgt keine weitere Benachrichtigung, die Umstellung erfolgt automatisch.

    Jahreszahler

    Kunden, die vor Inkrafttreten der Mehrwertsteuersenkung eine Streckenzeitkarte im Jahres-Abo (Einmalzahlung) erworben haben, erhalten keine Erstattung, da die DB die Mehrwertsteuer in Höhe von 7 Prozent bereits beim Kauf an das Finanzamt abgeführt hat. Ein gesetzlicher Anspruch für eine Erstattung besteht nicht.

    DB Nahverkehr

    Monatszahler

    Eine befristete Absenkung der Tarife aufgrund des Koalitionsbeschlusses zur befristeten Mehrwertsteuersenkung von 7 auf 5 Prozent im Zeitraum vom 1. Juli 2020 bis 31. Dezember 2020 ist für den deutschen Schienenpersonennahverkehr (SPNV) nicht umsetzbar. Die EVU des Nahverkehrs beabsichtigen daher, die Preissenkung in anderer Form an die Fahrgäste weiterzugeben und dadurch die Binnennachfrage zu stärken. Dazu zählen erhöhte Ausgaben für coronabedingte Schutzmaßnahmen, aber auch neue, attraktive Angebote. So wird es für Pendler demnächst ein günstiges und flexibles Zeitkartenangebot (10er TagesTicket) geben, mit dem der Fahrgast selbst wählen kann, an welchen Tagen er seine Stammstrecke befährt und - anders als bei klassischen Zeitkarten - auch nur diese Tage bezahlt.

    Jahreszahler

    Es gelten grundsätzlich die Preise am Tag des Kaufs der Fahrkarte. Für den deutschen SPNV ist eine temporäre Mehrwertsteuerabsenkung von Juli bis Dezember 2020 nicht umsetzbar, da Preis- und Angebotsanpassungen umfangreiche Abstimmungen und meist einstimmige Beschlussfassungen mit mehr als 100 Beteiligten erfordern und die Preis- und Angebotsanpassungen bundesweit einheitlich bei allen Nahverkehrsunternehmen erfolgen müssen.

    Verbund

    AVV - Aachen

    Die Bundesregierung hat im Rahmen des Corona-Konjunkturpakets beschlossen, die Mehrwertsteuer zu senken. Der bisher mit 7 Prozent besteuerte Nahverkehr wird bis Ende des Jahres um zwei Prozentpunkte entlastet. Diese Entlastung wird der AVV an seine Kunden weitergeben. So wird die bereits im letzten Jahr beschlossene Anpassung der Tarife zum 1. Januar 2021 um ein halbes Jahr auf den 1. Juli 2021 verschoben.

    AVV - Augsburg

    Eine befristete Absenkung der Tarife aufgrund des Koalitionsbeschlusses zur befristeten Mehrwertsteuersenkung von 7 auf 5 Prozent im Zeitraum vom 1. Juli 2020 bis 31. Dezember 2020 ist für den deutschen Schienenpersonennahverkehr (SPNV) nicht umsetzbar. Die Verkehrsunternehmen des Nahverkehrs beabsichtigen daher, die Preissenkung in anderer Form an die Fahrgäste weiterzugeben und dadurch die Binnennachfrage zu stärken.

    Ein finale Entscheidung des Verbundes liegt uns nicht vor.

    HVV - Hamburger Verkehrsverbund

    Der HVV prüft gemeinsam mit Politik und Verkehrsunternehmen, inwieweit die vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer an die Kunden weitergegeben werden kann. Sobald hierzu Ergebnisse vorliegen, werden wir entsprechend informieren.

    marego - Magdeburger Regionalverkehrsverbund

    Die Bundesregierung hat mit dem Maßnahmenpaket gegen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie die Umsatzsteuer für den ÖPNV für den Zeitraum 1. Juli 2020 bis 31. Dezember 2020 von 7 auf 5 Prozent abgesenkt. Die Absenkung möchten wir allen unseren Kunden im marego weitergeben. Zum Ausgleich wird die ursprünglich für den 1. August 2020 vorgesehene Tariferhöhung auf ein späteres Datum verschoben.

    MDV - Mitteldeutscher Verkehrsverbund

    Die Bundesregierung hat mit dem Maßnahmenpaket gegen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie die Umsatzsteuer für den ÖPNV für den Zeitraum 1. Juli 2020 bis 31. Dezember 2020 von 7 auf 5 Prozent abgesenkt. Die Absenkung möchten wir allen unseren Kunden im MDV weitergeben. Zum Ausgleich wird die ursprünglich für den 1. August 2020 vorgesehene Tariferhöhung auf ein späteres Datum verschoben.

    MVV - Münchner Verkehrs- und Tarifverbund

    Die Gesellschafterversammlung der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund GmbH (MVV) hat beschlossen, dass die von der Bundesregierung verfügte Mehrwertsteuersenkung an die Abonnenten im MVV-Raum weitergegeben wird. Je nach Geltungsbereich erhalten die Stammkunden im November eine einmalige Erstattung von in der Regel etwa zehn bis 20 Euro. Die Regelung gilt für Kunden, die am 1. Oktober 2020 im Besitz eines ungekündigten Abonnements der IsarCard, der IsarCard 65, der IsarCard 9Uhr, der IsarCardJob, der AboPlusCardBayern mit MVV-Anteil, der IsarCard Schule I / II sowie der IsarCard Ausbildung sind.

    Nah.SH - Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein

    Derzeit wird geprüft, inwieweit die im Juni beschlossene vorübergehende Senkung des Umsatzsteuersatzes auf fünf Prozent an die Kunden weitergegeben werden kann. Dieser Schritt kam auch für die Verkehrsunternehmen überraschend, sodass nicht sofort reagiert werden konnte. Für die erforderlichen Prüfungen und Abstimmungen wird noch etwas Zeit benötigt.

    RNN - Rhein-Nahe-Nahverkehrsverbund

    Es liegen keine Regelungen seitens des Verbundes vor.

    VBB - Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg

    Eine befristete Absenkung der Tarife aufgrund des Koalitionsbeschlusses zur befristeten Mehrwertsteuersenkung von 7 auf 5 Prozent im Zeitraum vom 1. Juli 2020 bis 31. Dezember 2020 ist für den deutschen Schienenpersonennahverkehr (SPNV) nicht umsetzbar. Die EVU des Nahverkehrs beabsichtigen daher, die Preissenkung in anderer Form an die Fahrgäste weiterzugeben und dadurch die Binnennachfrage zu stärken.

    VGN - Verkehrsverbund Großraum Nürnberg

    Die Partner im VGN haben sich darauf verständigt, die Mehrwertsteuersenkung über einen Komplementärbetrag an die Kunden weiterzugeben. So wird die geplante Fahrpreiserhöhung zum 1. Januar 2021 im VGN-Gebiet um ein halbes Jahr bis zum 30. Juni 2021 ausgesetzt.

    VMS- Verkehrsverbund Mittelsachsen

    Die Bundesregierung hat mit dem Maßnahmenpaket gegen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie die Umsatzsteuer für den ÖPNV für den Zeitraum 1. Juli 2020 bis 31. Dezember 2020 von 7 auf 5 Prozent abgesenkt. Die Absenkung möchten wir allen unseren Kunden im VMT weitergeben. Zum Ausgleich wird die ursprünglich für den 1. August 2020 vorgesehene Tariferhöhung auf den 01.01.2021 verschoben.

    VMT - Verkehrsverbund Mittelthüringen

    Die Bundesregierung hat mit dem Maßnahmenpaket gegen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie die Umsatzsteuer für den ÖPNV für den Zeitraum 1. Juli 2020 bis 31. Dezember 2020 von 7 auf 5 Prozent abgesenkt. Die Absenkung möchten wir allen unseren Kunden im VMT weitergeben. Zum Ausgleich wird die ursprünglich für den 1. August 2020 vorgesehene Tariferhöhung auf den 13. Dezember 2020 verschoben.

    VRM - Verkehrsverbund Rhein-Mosel

    Im Rahmen des Konjunkturprogramms hatte die Bundesregierung kurzfristig eine Umsatzsteuersenkung vom 1. Juli bis einschließlich 31. Dezember 2020 beschlossen. Anders als im Einzelhandel ist eine Anpassung der Preise im ÖPNV von 7 Prozent auf 5 Prozent wegen dem damit einhergehenden hohen zeitlichen und finanziellen Aufwand kurzfristig leider nicht möglich. Die normalerweise zum Jahreswechsel stattfindenden Änderungen der Tarife der Verkehrsverbünde erfordern vorherige aufwendige Abstimmungs- und Beteiligungsverfahren.

    VRN - Verkehrsverbund Rhein-Neckar

    Es liegen keine Regelungen seitens des Verbundes vor.

    VRS - Verkehrsverbund Rhein-Sieg

    Die mit dem Konjunkturprogramm der Bundesregierung beschlossene Mehrwertsteuersenkung soll auch den Kundinnen und Kunden im Nahverkehr zugutekommen. Der Branchenverband VDV und seine Mitgliedsunternehmen, d.h. auch der VRS, prüfen dazu aktuell verschiedene Optionen. Weil die Preise genehmigungspflichtig sind, ist eine Änderung der Preise nicht mit einer so kurzen Vorlaufzeit zu realisieren. Es braucht immer auch die nötigen (regionalen) politischen Beschlüsse und die Zustimmung der Genehmigungsbehörde, das ist ein längerer Prozess. Daher wird auch geprüft, wie die Mehrwertsteuersenkung gegebenenfalls auch auf anderem Weg weiter gegeben werden kann.

    VVO - Verkehrsverbund Oberelbe

    Die Bundesregierung hat mit dem Maßnahmenpaket gegen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie die Umsatzsteuer für den ÖPNV im Zeitraum 1. Juli 2020 bis 31. Dezember 2020 von 7 auf 5 Prozent abgesenkt. Der VVO will die Absenkung gerne an die Abo-Kunden weitergeben, die trotz der schwierigen Situation dem VVS die Treue halten und ihr Abo nicht gekündigt haben. Der VVO berät aktuell, wie und in welcher Form Sie von der Mehrwertsteuersenkung profitieren werden. Bitte haben Sie noch etwas Geduld.

    VVS - Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart

    Die Bundesregierung hat mit dem Maßnahmenpaket gegen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie die Umsatzsteuer für den ÖPNV im Zeitraum 1. Juli 2020 bis 31. Dezember 2020 von 7 auf 5 Prozent abgesenkt. Der VVS will die Absenkung gerne an die Abo-Kunden weitergeben, die trotz der schwierigen Situation dem VVS die Treue halten und ihr Abo nicht gekündigt haben. Der VVS berät aktuell, wie und in welcher Form Sie von der Mehrwertsteuersenkung profitieren werden. Bitte haben Sie noch etwas Geduld.

    WT - WestfalenTarif

    Die Bundesregierung hat auch für den ÖPNV eine temporäre Senkung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes von sieben auf fünf Prozent vom 1. Juli bis 31. Dezember 2020 beschlossen. Die Verkehrsunternehmen des WestfalenTarifs geben diese Mehrwertsteuer-Senkung direkt an ihre Fahrgäste weiter. Vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2020 werden die Ticketpreise im WestfalenTarif durchschnittlich um vier Prozentpunkte gesenkt. Damit ist gewährleistet, dass alle Kunden gleichermaßen von der Senkung der Mehrwertsteuer profitieren. Die Mehrwertsteuer-Senkung wird zwar nur für einen Zeitraum von 3 Monaten umgesetzt, dafür erhalten die Fahrgäste aber die doppelte Ermäßigung. So werden die 3 vorherigen Monate ausgeglichen. Eine kurzfristige Senkung der Preise ist aufgrund des hohen Aufwands bei der Umstellung der Vertriebssysteme nicht möglich gewesen. Ab dem 1. Januar 2021 gelten dann wieder die Preise, die zum 1. August 2020 in Kraft treten.