Erste Landesbuslinie Südniedersachsens eingeweiht

Thomas Fitz ©Minister Bernd Althusmann übergibt den Bewilligungsbescheid für die Landesbuslinie.
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Für Fahrgäste verbessert sich die Anbindung Richtung Hannover durch die neue Landesbuslinie 500 zwischen Holzminden und Kreiensen enorm. Niedersachsens Verkehrsminister Bernd Althusmann und Landrätin Angela Schürzeberg gaben den Startschuss.

Die neue Landesbuslinie 500 von Holzminden über Stadtoldendorf nach Kreiensen geht ab 20. August in Betrieb. Sie verstärkt als Interimslösung zunächst für zwei Jahre die bislang nur zweistündig getaktete Bahnverbindung mit der NordWestBahn von Kreiensen nach Hannover. Der neue Landesbus verkehrt montags bis freitags mit jeweils sechs Fahrtenpaaren, samstags sowie an Sonn- und Feiertagen sogar mit acht Fahrtenpaaren täglich. Am Anschlussbahnhof Kreiensen gilt eine Anschlusssicherung aus Richtung Hannover bis zu einer Verspätung von 20 Minuten. Für Südniedersachsenbus ergibt sich eine jährliche Zusatzleistung von rund 217.000 km.

Thomas Fitz ©Die Landesbuslinie wird mit neuen Bussen der Marke Iveco betrieben.

Landesbus mit allem Komfort: WLAN, Klimaanlage und mehr

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Wichtige Voraussetzungen für die schnelle Umsetzung des Projekts Landesbus waren der Bescheid über die Zulassung des vorzeitigen Maßnahmenbeginns und die Erlaubnisurkunde zur Aufnahme des Linienverkehrs. Beides hatte Minister Althusmann am 2. August beim Startschuss-Termin im Gepäck und überreichte es an Landrätin Angela Schürzeberg sowie an Arne Schneemann, Sprecher der Geschäftsführung der Regionalbus Braunschweig GmbH. Das Team von Regionalbus Braunschweig erhielt die Anfrage des Landkreises Holzminden erst im Juni und hat die neue Landesbuslinie in kürzester Zeit auf die Beine gestellt. Unter dem Angebotsnamen Südniedersachsenbus bedient Regionalbus Braunschweig die Strecke nun mit vollklimatisierten Bussen, die über kostenfreies WLAN, Überlandbestuhlung und barrierefreie Zugänge verfügen.

"Durch die langfristige Sperrung der Bundesstraßen B 83 und B 240 sind die Menschen im Landkreis Holzminden derzeit von erheblichen Verkehrsbehinderungen betroffen. Mithilfe der neuen Schnellbuslinie wird das Angebot im öffentlichen Personennahverkehr in Richtung Hannover fühlbar verbessert", begründet Minister Althusmann das Engagement des Landes. "Wir freuen uns, dass man unsere infrastrukturellen Probleme in Hannover ernst nimmt und so schnell einen Weg für eine Unterstützung gefunden hat", unterstreicht Landrätin Angela Schürzeberg die Freude über das neue Mobilitätsangebot.