Bedarfsgerechte Mobilität macht Schule

Daniel-Peter Goergen ©Mehr braucht es nicht: die Opti-Card, ein Lesegerät und die Software.
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In Ratzeburg fahren die Schulbusse dank OptiWeb jetzt bedarfsgerecht. Ziele des im Herbst 2017 gestarteten Projekts sind eine verbesserte Auslastung der Busse, reduzierter Schadstoffausstoß und optimierte Kosten. Projektverantwortliche sind neben dem Kreis Herzogtum-Lauenburg die Ratzeburg-Möllner Verkehrsbetriebe, der Hamburger Verkehrsverbund HVV sowie die blue:bizz edv-systemhaus GmbH. Autokraft setzt OptiWeb auf der Schulbuslinie 8772 als Projektpartner um.

So funktioniert OptiWeb
OptiWeb läuft als Pilotprojekt auf acht Buslinien und betrifft insbesondere die Fahrten von der Schule nach Hause. Die Schülerinnen und Schüler in Ratzeburg haben eine Opti-Card bekommen, auf der ihre jeweilige Wegstrecke gespeichert ist. Mit dieser Karte checken sie beim Einstieg in den Bus ins System ein. Dem Fahrpersonal werden dann auf dem Bordrechner nur diejenigen Haltestellen als Ausstiegshaltestellen angezeigt, die von den mitfahrenden Schülern auch benötigt werden. In Ratzeburg sind die ersten Ergebnisse überzeugend: Die Fahrkilometer der Busse und damit auch der CO2-Ausstoß konnten deutlich reduziert werden. Fazit: Werden weniger Haltestellen angefahren, spart das Zeit, Geld und ist umweltschonender.

Weitere Informationen

  • Personenbezogene Daten werden auf der Opti-Card nicht gespeichert.
  • Die Zuordnung der anonymisierten Karte zur Heimhaltestelle erfolgt in einem gesicherten Hintergrundsystem, das den hohen datenschutzrechtlichen Anforderungen entspricht.
  • Die Opti-Card gilt nur in Verbindung mit einer gültigen Busfahrkarte.
  • Fahrgäste außerhalb des Schülerverkehrs müssen sich 60 Minuten vor der Fahrt telefonisch anmelden, damit ihre Einstiegshaltestelle angefahren wird.