Glückwunsch: 30 Jahre Weser-Ems-Bus

Michael Ihle ©Arne Schneemann mit den Niederlassungsleitern Jan Enzensberger aus Aurich und Jörg Schneider aus Osnabrück.
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Mit Gästen aus Politik und Wirtschaft haben wir den 30. Geburtstag von Weser-Ems-Bus gefeiert. Beim Fest erhielten die Teilnehmer Einblicke in die neue Leitstelle in Bremen sowie in das neue Telematik-System der Busse. Seit dem 8. August 1988 bringen die Busse von Weser-Ems-Bus Fahrgäste in Niedersachsen und Bremen bequem und sicher ans Ziel.

Als eines von vier Pilotprojekten der Privatisierung entstand das Unternehmen aus dem 1982 gegründeten "Geschäftsbereich Bahnbus Weser-Ems". Zuvor waren die Postbusse in die Deutsche Bundesbahn eingegliedert worden. Seit der Gründung hat sich die Weser-Ems Busverkehr GmbH, eine Tochter der Deutschen Bahn AG, zu einem der größten Busunternehmen in der Region entwickelt: 36,5 Mio. Fahrgäste jährlich, 159 eigene Busse, 24 Mio. gefahrene Kilometer im Jahr, 8.600 km Liniennetz auf 22.000 km² Verkehrsgebiet.

Michael Ihle ©Blick ins Festzelt mit rund 100 Gästen aus Politik und Wirtschaft.
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Arne Schneemann, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio Bus Nord, unternahm in seiner Ansprache einen kurzen Rückblick in die Unternehmensgeschichte, gab vor allem aber einen Einblick in aktuelle Themen von Weser-Ems-Bus. Und er betonte, wie wichtig die Menschen für eine solche Erfolgsgeschichte sind: "Seit 30 Jahren setzen sich die Kolleginnen und Kollegen von Weser-Ems-Bus mit Herz und Engagement für das Unternehmen und die Fahrgäste ein. Bei allen Höhen und Tiefen: Das waren in Summe 30 Jahre erfolgreicher Arbeit, tollen Einsatzes und großer Kollegialität an den verschiedenen Standorten von Weser-Ems-Bus."

Michael Ihle ©Gäste der Feierstunde besuchen die zentrale Leitstelle in Bremen.

Spannende Einblicke in die neue Leitstelle und Telematik im Bus

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Die Gäste der Feierstunde hatten die Möglichkeit, die neue, zentrale Leitstelle in Bremen zu besuchen. Von hier aus werden sämtliche Verkehre von Osnabrück bis Ostfriesland koordiniert. Zahlreiche Prozesse, etwa die Fahrzeug- und Fahrpersonaldisposition, wurden standardisiert und noch stärker digitalisiert. Ziele sind unter anderem eine höhere Pünktlichkeitsquote auf allen Linien und die Vermeidung von Fahrtausfällen durch absolute Datentransparenz. Diese Transparenz hilft uns beispielsweise dabei, Gründe für Verspätungen zu erkennen oder zu sehen, wie die Performance unserer Auftragnehmer ist. Mehr zum Thema Datentransparenz finden Sie auch im Beitrag zum Projekt OPEX.

Michael Ihle ©Michael Mützel stellt sich den Fragen zur Telematik.
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Außerdem wurde beim Fest ein Bus mit dem neuen Telematik-System präsentiert. Es zeigt dem Fahrpersonal während der Fahrt verschiedene Daten und Verbrauchswerte an, mit deren Hilfe die Fahrer eine kraftstoffsparende Fahrweise entwickeln können. Das Werkstattpersonal kann mithilfe der Telematikdaten die Wartung und Instandhaltung der Fahrzeuge optimieren. Die Leitstellen erhalten beispielsweise GPS-Daten der Busse und können diese für die Disposition verwenden. Weser-Ems-Bus gehört zu den bundesweiten Vorreitern bei DB Regio Bus und hilft mit, das System stetig zu verbessern.