Busfahrer machen ihren Job gerne

Ermutigende Ergebnisse der Busfahrerstudie "Meine Arbeit, meine Leistung" - einer Kooperation von DB Regio Bus und der Hochschule Fresenius, mit 12.000 Studierenden eine der größten privaten Hochschulen in Deutschland. Gemeinsam mit Busfahrern aus ganz Deutschland haben die Forscher die besonderen Herausforderungen und Probleme im Arbeitsalltag untersucht und nach Möglichkeiten für mehr Arbeitszufriedenheit und Anerkennung geforscht.

"Wir bedanken uns herzlich bei allen Busfahrerinnen und Busfahrern, die an der Studie teilgenommen haben, sei es in persönlichen Interviews oder über die Online-Umfrage", so Siegfried Moog, Leiter Personal DB Regio Bus. "Mit ihrem offenen Blick auf ihren Arbeitsalltag haben sie wertvolle Beiträge für die Studie geliefert." 40 Busfahrer aus Bayern, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein stellten sich für persönliche Interviews zur Verfügung. Ergänzend dazu fand eine Fragebogenerhebung statt, an der über 320 Busfahrer aus allen DB Regio Bus Regionen teilnahmen. Parallel dazu wurde das Image des Busfahrers bei der Bevölkerung untersucht. Basis hierfür war eine Spontanbefragung von 139 Personen, die gerade mit einem Bus gefahren waren. Weitere 574 Teilnehmer haben einen Fragebogen online ausgefüllt.

"Für mich ist das die Königsklasse ...

... ich befördere Menschen ... wie auch der Pilot eines Flugzeuges ...", sagte einer der interviewten Fahrer. Die meisten Busfahrer gaben an, dass ihnen der Beruf gefällt und sie diesen jederzeit wieder ergreifen würden. Diese und andere positive Botschaften aus der Studie zum Beruf des Busfahrers möchte Siegfried Moog in der aktuellen Recruiting-Kampagne der DB platzieren, um neue Kollegen zu gewinnen.
Die Befragung zeigte aber auch, dass Busfahrer unter der geringen Wertschätzung seitens der Fahrgäste leiden. Sie bekommen als Erste deren Unmut über Preise, Ausstattung oder Verspätungen zu spüren. Gründe hierfür sind eine hohe Erwartungshaltung der Fahrgäste und ihre Neigung, ihn für Missstände verantwortlich zu machen, für die er nichts kann.

Wie gehtʼs weiter?

DB Regio Bus will anhand der Ergebnisse Möglichkeiten zur Verbesserung der beruflichen Situation der Busfahrer erarbeiten. Siegfried Moog: "Wir werden ... genau untersuchen und prüfen, wie sich die Schichten besser planen lassen, um am Ende ... mehr Zufriedenheit und einen geringeren Krankenstand zu erreichen."

HS Fresenius ©Nächster Halt: Playoffs

Nächster Halt "Fotoshooting":

Studierende der Hochschule Fresenius setzen Busfahrer und ihre Fahrgäste in Szene
HS Fresenius ©

Im Januar 2018 fand in Neuss ein Fotoshooting mit 11 Busfahrern von DB Regio Bus NRW statt. Studierende der Hochschule Fresenius vom Studiengang "Marken- und Kommunikationsdesign" hielten die Busfahrer und ihre Fahrgäste in witzigen Bildmotiven fest. Es entstanden Motive aus unterschiedlichsten Bereichen - vom Fußball-Fan über den Eishockey-Spieler, die Boxerin bis hin zur Künstlerin. Die Fahrtzielanzeige des Busses greift unter dem Motto "Nächster Halt ..." jeweils das Metier des Fahrgastes auf. Beispiel Fußballer: Nächster Halt: Heimspiel

Mit diesen Bildern soll gezeigt werden, zu wie vielen verschiedenen Orten und Veranstaltungen der Bus einen bringen kann. Gemeinsam mit der Hochschule Fresenius plant DB Regio Bus eine Wanderausstellung.