10 Jahre Südostbayernbahn
Gegründet wurden die fünf bundesweiten RegioNetze – darunter die Südostbayernbahn – vom ehemaligen Bahnchef Hartmut Mehdorn mit dem Ziel, die Eisenbahn in der Region zu stärken und ihr als flexibles, innovatives Unternehmen vor Ort ein Gesicht zu geben. Im letzten Jahrzehnt hat sich das Modell
zu einer Erfolgsstory im Bahnland Bayern entwickelt – so kann die Südostbayernbahn im Jahr 2012 mit einer Kundenzufriedenheit und einer Pünktlichkeitsquote punkten, die beide so hoch wie noch nie liegen. Um das zu erreichen, haben wir in den letzten Jahren enorm investiert – 160 Mio. Euro in unsere Infrastruktur und knapp 40 Mio. in unsere Fahrzeugflotte.
Auch der Freistaat Bayern bestätigt den Qualitätssprung, den die Südostbayernbahn gemacht hat, indem er kontinuierlich mehr Zugkilometerbei uns bestellt. Ein Beispiel dafür ist die Einführung des Stundentakts auf der Rottalbahn 2009, der der einst tot gesagten Nebenstrecke ein Fahrgastplus von rund 40 Prozent beschert hat. Besonders stolz macht uns aber, dass die Zahl unserer Mitarbeiter von anfänglich 400 auf derzeit rund 800 gestiegen ist. Wir sind ein Garant für sichere und wohnortnahe Arbeitsplätze und mit 88 Azubis sind wir einer der größten Ausbildungsbetriebe.
Wir gratulieren - seit 10 Jahren innovativ, flexibel, vor Ort
Dr. Marcel Huber, Staatsminister im Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit
Zehn Jahre Südostbayernbahn - in der Tat ein Grund zum Feiern und zum Gratulieren: Herzlichen Glückwunsch. Über 31.000 Fahrgäste nehmen die SOB täglich in Anspruch. Damit ist das Unternehmen ein wichtiger Mobilitätsgarant aus der Region für die Menschen unserer Heimatregion. Für das neue Jahrzehnt wünsche ich alles Gute, viel Erfolg und stets unfallfreien Betrieb.
Fritz Czeschka, Geschäftsführer der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG)
Die Eisenbahn im Südosten Bayerns, eigentlich eher im Nordosten von Oberbayern und Südosten von Niederbayern, ist schon etwas besonderes: Der rührige Chef Christoph Kraller und seine Mannschaft haben es geschafft, in den letzten Jahren durch intensive kontinuierliche Arbeit eine Strecke nach der anderen zu modernisieren und attraktive Bedienungskonzepte zu realisieren. Zu nennen ist hier in erster Linie die Rottalbahn mit dem von uns bestellten neuen Einstundentakt. Aber auch auf der für den Berufsverkehr so wichtigen Strecke Mühldorf – München hat sich viel getan: Die
Pendler kommen in den Genuss einer Flotte modernster Doppelstockwagen. Immer wieder wurden unkonventionelle Lösungen umgesetzt. Und die Aufgaben werden den SOBlern nicht ausgehen. Gerade modernisiert die SOB die Strecken von Wasserburg Richtung München und von Mühldorf nach Rosenheim mit dem neuen Haltepunkt Rosenheim-Hochschule. Auch der Freistaat und der Bund tragen entscheidend zu den Verbesserungen bei: Die deutlich erweiterten Zugleistungen werden von uns, der BEG, bestellt, und auch der Ausbau der Infrastruktur wird in wesentlichen Teilen vom Bund und vom Freistaat finanziert. Wir freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit der SOB!
Manuela Müller, Fachreferentin Qualitätsabteilung
Seit 18 Jahren bin ich bei der Deutschen Bahn AG beschäftigt und habe von Anfang an das Wachsen der Südostbayernbahn miterlebt. Als ehemalige Zugbegleiterin, jetzt Lokführerin und Mitarbeiterin in der Qualitätsabteilung, schätze ich besonders das angenehme Arbeitsklima und das Zusammengehörigkeitsgefühl. Alle meine Vorgesetzten kenne ich persönlich und finde bei Ihnen immer ein offenes Ohr für meine Anliegen. In den letzten Jahren wurden viele Verbesserungen, wie z.B. soziale und gesundheitsfördernde Projekte, umgesetzt. Den Mitarbeitern gibt die SOB die Möglichkeit sich ständig weiterzubilden. Besonders schön finde ich unsere jährlichen Sommerfeste und Weihnachtsfeiern. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass die Bayerische Eisenbahngesellschaft weiterhin auf unsere gute Qualität setzt und uns ihr Vertrauen für den nächsten Verkehrsdurchführungsvertrag schenkt.
Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für den Freistaat Bayern
Vor 10 Jahren begann in Mühldorf eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Mit der Schaffung der Südostbayernbahn wurde eine regionale Eisenbahn mit mittelständischen Strukturen geschaffen, die das Fahren von Zügen, das Betreiben von Infrastruktur und den Verkauf von Fahrkarten wieder aus einer Hand leistet. Dieses Modell ist erfolgreich und hat mittlerweile bundesweit schon sechsmal Schule gemacht hat. Als Mühldorfer kann ich mich tagtäglich auf meiner Fahrt nach München von der hervorragenden Leistung der SOB überzeugen: Die Mitarbeiter der Südostbayernbahn engagieren sich für ihre Region und nehmen Kundenwünsche nicht nur wahr, sondern auch ernst. Liebe Kolleginnen und Kollegen, herzlichen Glückwunsch zum zehnjährigen Bestehen!
René Petermann, Industriemechaniker
Ich war damals einer der ersten Lehrlinge, als die Südostbayernbahn wieder angefangen hat, selber auszubilden. Mittlerweile arbeite ich schon über zwölf Jahre hier und bin zuständig für die Reparatur und Wartung unserer Lokomotiven. Aber nicht nur ich, auch meine Mutter, mein Vater und meine Schwester arbeiten in Mühldorf– wir sind also eine richtige SOB-Familie. Genau dieses familiäre und soziale Klima schätze ich sehr an der Südostbayernbahn, ebenso wie die Möglichkeit, sich ständig weiterzubilden. Für die Zukunft wünsche ich uns allen, dass bald der zweigleisige Bahnausbau zwischen München, Mühldorf und Freilassing kommt, und ich persönlich bin schon sehr gespannt auf unsere neuen Lokomotiven, die ab 2014 in unserem Streckennetz fahren.
Wilhelm Mack, Fahrgast und Sprecher des Kundenbeirates der Südostbayernbahn
Herzlichen Glückwunsch zu 10 Jahren SOB! Vor der Gründung der SOB wurden wir Fahrgäste bei Problemen von einer fernen Zentrale, deren Mitarbeiter Mühldorf oftmals erst auf der Landkarte suchen mussten, mehr schlecht als recht betreut. Bei der SOB haben wir hingegen kompetente Ansprechpartner vor Ort, die für nahezu alle Bereiche des Systems Eisenbahn (vom Fahrplan über die Züge bis zu den meisten Strecken und Bahnhöfen) zuständig sind und mit den Verhältnissen in Südostbayern bestens vertraut sind. Besonders schätzen wir, dass Fahrgastanliegen ernst genommen, etwaige Unzulänglichkeiten nicht geleugnet oder bagatellisiert, sondern offen eingeräumt werden und gemeinsam mit uns Fahrgästen nach Lösungen gesucht wird. Wir freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit der SOB!
Leonhard Asbeck, Projektleiter
Ich bin Projektleiter im Infrastrukturbereich der Südostbayernbahn und dort zuständig für den Oberbau, das heißt für Investitionsmaßnahmen rund um
Schienen, Schwellen usw. In diesem Jahr feiere ich mein 40-jähriges Jubiläum bei der DB. In den letzten zehn Jahren habe ich ungefähr 190 km unseres
Streckennetzes erneuert. Die großen Investitionen motivieren uns, und es macht Spaß hier etwas voranzubringen. Dass so viel investiert wird, zeigt, dass
die Qualität, die wir unseren Fahrgästen bieten, an erster Stelle steht. Auf Grund unserer mittelständischen Struktur profitieren wir von kurzen Entscheidungswegen und sind daher auch bekannt für die Durchführung von innovativen Pilotprojekten wie dem Einbau von Kunstholzschwellen oder dem Bau einer Geothermischen Weichenheizung. Ich wünsche der SOB weiterhin eine erfolgreiche Zukunft – auch für meine beiden Kinder, die ebenfalls hier arbeiten.