Ihre S-Bahn RheinNeckar im Dialog

Führungkräfte und S-Bahn

Am 29. September 2010 waren Führungskräfte der S-Bahn RheinNeckar in ausgewählten Verbindungen der S5 und S51 unterwegs und haben den Fahrgästen Rede und Antwort gestanden.

Im Folgenden finden Sie zu den am meisten nachgefragten Themen unsere Stellungnahme bzw. die Maßnahmen, die ergriffen wurden:

Die Themen im Überblick
Fragen zum Fahrplan
Nach Verbesserungen im Verkehrsangebot, Taktausweitung, Schließung von Taktlücken und Kapazitätsverbesserungen:
- Bedienung der Halte Heidelberg-Schlierbach/Ziegelhausen, Heidelberg Orthopädie und Neckargemünd:
Das Fahrplanangebot der Linien S5/S51 wird zum Fahrplanwechsel am 12.12.2010 positiv zu Gunsten der Bedienung der drei Halte weiterentwickelt. Damit wird verschiedenen Anregungen von Seiten der Bürger und Mitarbeitern der Orthopädie Rechnung getragen.
Die neuen direkten An-/Abreiseverbindungen erhöhen den Komfort und verkürzen die Reisezeiten und zusätzlich verbesserte Umsteigeverbindungen vergrößern die Zahl der Reiseverbindungen zur Orthopädie. Durch weitere Halte am Haltepunkt Heidelberg-Schlierbach/Ziegelhausen werden auch dort zusätzliche Fahrtmöglichkeiten angeboten.
Durch drei neue, bisher aus betrieblichen Gründen nicht mögliche Halte in Neckargemünd können mehr Umsteigeverbindungen angeboten werden, die das Angebot zu bzw. von den vorgenannten Stationen in das Elsenz-/Schwarzbachtal, aber auch nach Heidelberg / Mannheim verbessern.
- Fragen zu Mehrverkehren, Liniendurchbindungen, Herstellung von Anschlüssen, Schließung von Taktlücken, Angebotsausweitungen, Kapazitätsverbesserungen.
Aus verschiedenen Gründen kann hier nicht allen Wünschen entsprochen werden:
Für einige Wünsche fehlen infrastrukturelle oder finanzielle Voraussetzungen. Es gibt aber bereits geplante Projekte, wie z.B. den mehrgleisigen Ausbau zwischen Heidelberg und Mannheim, durch den die S-Bahn Liniendurchbindung nach Mannheim Hbf und weiter Richtung Mainz aus der S 5/51 heraus realisiert werden kann.
Die S-Bahn RheinNeckar arbeitet zusammen mit dem verantwortlichen Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr, dem Land Baden-Württemberg ständig an der Angebotsverbesserung. Grundlage hierfür sind Verkehrsverträge, in denen die Gestaltung und Finanzierung der Verkehrsangebote, also auch die für die S-Bahn-Linien S5/S51, geregelt sind. Die aktuellen Fahrplanangebote wurden auf Basis dieser vertraglichen Grundlage gemeinsam entwickelt und umgesetzt. Über die oben genannten zum Fahrplanwechsel am 12.12. eintretenden Neuerungen hinaus, werden wir die im Dialog gewünschten Verbesserungen und Erweiterungen im Fahrplan, an das Land Baden-Württemberg weitergeben und auf Umsetzbarkeit prüfen.
- Die immer wieder genannten Anschlusswünsche in Neckargemünd Richtung Eberbach oder in Heidelberg Hbf Richtung Bruchsal und Karlsruhe, lassen sich aufgrund der infrastrukturellen und fahrzeugtechnischen Vorgaben leider nicht umsetzen. Eine entsprechende Anpassung der S5/S51 in ihrer Fahrlage oder der korrespondierenden S-Bahnlinie S1 in Neckargemünd würde zum Verlust der im Integralen Taktfahrplan Baden-Württemberg (ITF) vorgegebenen Anschlüsse in Eppingen Richtung Heilbronn und Karlsruhe und in Osterburken Richtung Würzburg führen, Mit dem ITF werden inzwischen ca. 90% aller Strecken in Baden-Württemberg miteinander vertaktet.
Verpasste Anschlüsse in Meckesheim
(z.B. nach Aglasterhausen), insbesondere, wenn
1. der Anschlusszug bei Ankunft des Zubringerzuges noch am Bahnsteig steht und vor Zustieg der Fahrgäste abfährt oder
2. in Meckesheim zwei Züge vereinigt und die Türen erst nach dem Kuppeln freigegeben werden:

Um zu vermeiden, dass ein Zug abfährt, während sich noch Fahrgäste am Bahnsteig oder kurz davor befinden, treffen wir folgende Maßnahmen:
- Nochmaliges Sensibilisieren unserer Triebfahrzeugführer, um solche Situationen zu vermeiden.
- Erweiterung der geltenden Wartezeitregelung für die betroffenen Züge, so dass Anschlussversäumnisse vermieden werden, aber auch die Gefahr zu großer Verspätungen, die sich in das komplette Netz hinein auswirken können, berücksichtigt ist.
Zu wenige Kontrollen in der S-Bahn
- Geprüft wird im Jahresschnitt jeder Zug ca. 30 bis 50 Mal. Die Prüfer sind teilweise in Unternehmensbekleidung, teilweise aber auch in zivil unterwegs. Grundsätzlich kann es vorkommen, dass Prüfer einen Zug kontrollieren, aber diesen schon nach kurzer Zeit verlassen müssen, falls Sie Fahrgäste ohne Fahrscheine feststellen und zum Zwecke der Personalienfeststellung durch die Polizei überprüfen lassen müssen. Dann können sie natürlich erst den nächsten oder übernächsten Zug wieder besteigen.
- In der ersten Klasse ist grundsätzlich ein gültiger Fahrschein für die erste Klasse notwendig. Abweichungen davon kann es aus Gründen der Gleichbehandlung nur in extremen Ausnahmesituationen geben, z.B. Zuweisung eines Platzes in der ersten Klasse durch den Prüfer für eine schwangere Reisende mit Fahrkarte 2. Klasse bei überfüllten Zügen.
Wunsch nach vermehrter Abspielung der Ansage "Füße von den Sitzen"
(insbesondere in Schülerzügen) - aber auch Wunsch von einigen Vielfahrern nach weniger Ansagen:
Diese gegenläufigen Wünsche zeigen, dass es vielfach Fällen nicht einfach ist, allen Kundenwünschen zu entsprechen. Dennoch sind wir bemüht, ein angenehmes miteinander in der S-Bahn zu fördern. Hierzu werden neben der Anweisung an unserer Triebfahrzeugführer, die gewünschte Ansage in Maßen stärker anzuwenden, gegenwärtig auch in allen Fahrzeugen Aufkleber angebracht, die auf gegenseitige Rücksichtnahme hinweisen, d.h. insbesondere
- Füße nicht auf die Sitze zu legen,
- Müll in die Abfallbehälter zu entsorgen und
- beim Musikhören die Lautstärke so zu wählen, dass die Mitreisenden nicht gestört werden.
Automaten
- Um das Problem der Erkennung bei Sonneneinstrahlung zu beheben, wurden für die meisten Automaten neue, lichtstärkere Bildschirme bestellt, deren Montage sich aufgrund von Lieferengpässen der Lieferanten noch um einige Wochen verzögert.
Bezüglich der Standorte sind immer mehrere Faktoren zu berücksichtigen, dies sind z.B. die Erreichbarkeit für Fahrgäste von allen Bahnsteigen, aber auch keine Aufstellung in Unterführungen oder nicht einsehbaren Standorten, da dies mit hohen Vandalismusraten einher geht.
- In Richen am Automaten war Aglasterhausen nicht zu finden: mit der Aufstellung eines neuen Automaten in Richen ist nun auch Aglasterhausen zu finden.
Info über Mitführung der Kundenkarte bei Ausdruck der Wochen-/ Monatskarte des VRN
- Gemäß den Tarifbestimmungen des VRN besteht eine Wochen-/ Monatskarte aus Kundenkarte und Wertmarke.
- Die Kundenkarte kann über das Internet ausgedruckt werden oder ist an den Verkaufsstellen im VRN erhältlich. Die Wertmarke dazu kann an allen Verkaufsstellen im VRN oder am Automaten gekauft werden. Beim Kauf der Wertmarke wird auch am Automaten (auf der Zahlmaske) darauf hingewiesen, dass diese nur zusammen mit der entsprechenden Kundenkarte gültig ist.
Fragen zur Ausstattung an den Haltepunkten
- Aglasterhausen: Schlechte Sichtbarkeit der Uhr in: hier wird noch geprüft, wie die Uhr besser Sichtbar angebracht werden kann.
- Meckesheim: Am Bahnsteig 1 wurden die Reparatur Lautsprecher beauftragt.
- Waibstadt, Neckargemünd, Heidelberg-Altstadt: Die fehlenden Fahrplanaushänge wurden inzwischen ausgehängt.

Wir würden uns freuen, wenn Sie wieder vorbei schauen!

Haben Sie selber Anregungen, Wünsche oder Kritik zur S-Bahn RheinNeckar?
Dann zögern Sie nicht und sprechen Sie uns an!

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