Drei Opernhäuser, mehr als 170 Museen, unzählige Bühnen, Ausstellungen, Denkmäler und Sehens-würdigkeiten: Berlin ist nicht nur das politische, sondern auch das kulturelle und kreative Zentrum der Bundesrepublik. Auch 2013 lädt die Hauptstadt zu ausgiebigen Streifzügen in die Vergangenheit und die Zukunft des Landes ein – und ist dafür aus allen Himmelsrichtungen bequem und direkt mit dem Regionalverkehr zu erreichen.
© Thomas Bruns
Moderne und Historie – in keiner anderen deutschen Stadt treffen diese beiden Gegensätze so spektakulär aufeinander wie in Berlin: Neue Paläste aus Stahl und Glas ragen neben altehrwürdigen Bauten in den Himmel. Und die Design- und Kunstszene ist ebenso lebendig wie die Erinnerung an vergangene Zeiten. So haben die großen Monarchen in Berlin ihre Spuren hinterlassen, zum Bei¬spiel in Form feinster Keramik: Bereits seit 250 Jahren fertigt die Königliche Porzellan-Manufaktur kostbare Einzelstücke aus dem „weißen Gold“ an. Ihren Namen und ihr Firmensignet, ein kobaltblaues Zepter auf weißem Grund, erhielt die Manufaktur einst von Friedrich dem Großen. Bis heute pflegt sie ihr Handwerk am historischen Standort direkt am S-Bahnhof Tiergarten.
Preußischer Kulturbesitz - Blick in die jüngere Vergangenheit
Auf eine ähnlich lange Tradition blicken die Staatlichen Museen zu Berlin zurück. Hervorgegangen aus der Gründung des Königlichen Museums durch Friedrich Wilhelm III., bewahrt und vermittelt der Museumsverbund Kunst- und Kulturschätze der gesamten Menschheitsgeschichte. Ein weiteres Juwel preußischen Kulturbesitzes finden Sie in Berlin-Karlshorst, das in weniger als 20 Minuten mit dem Regionalverkehr in Richtung Berlin-Schönefeld Flughafen erreichbar ist: In der evangelischen Kirche „Zur frohen Botschaft“ steht die Amalien-Orgel – eine 1755 für Anna Amalia, Prinzessin von Preußen, gebaute Hausorgel. Die Hauptstadt hält aber nicht nur ihr preußisches Erbe lebendig, sondern bewahrt auch das Gedenken an die Geschehnisse im Dritten Reich: Das Themenjahr 2013 erinnert unter dem Titel „Zerstörte Vielfalt. Berlin vor und nach 1933“ an die Machtübergabe an die Nationalsozialisten vor 80 Jahren sowie an die Novemberpogrome von 1938. Zahlreiche stadtweite Projekte beleuchten die Auswirkungen der NS-Diktatur auf das gesellschaftliche und kulturelle Leben.
Doch Berlin ist mehr als ein Ort der Erinnerung. Ob Mode, Film, zeitgenössische Kunst und Musik, mutige Architektur oder modernes Theater: Die Stadt an der Spree bietet Ihnen jeden Tag unzählige Möglichkeiten, sich inspirieren zu lassen.
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Tourist Info im Hauptbahnhof
(gegenüber der DB Information der Deutschen Bahn)
Mo. bis So. 8-22 Uhr
Tel.: 030/250025