Wanderziele und -wege


Wanderziele

Der Nationalpark Sächsische Schweiz gliedert sich in den vorderen und hinteren Teil, wobei das linkselbische Nationalparkgebiet nicht ohne Erwähnung bleiben sollte.


Kernstück des vorderen Teiles ist das berühmte Basteigebiet mit seiner unbeschreiblichen Aussicht.

Basteiaussicht

Gehzeit: ca. 2,5 Stunden
Ausgangspunkt: Oberrathen
Strecke: Oberrathen (Fähre) - Grünbachtal - Amselsee - Abzweig Amselfall - Schwedenlöcher - Bastei - Felsenburg Neurathen - Rosenbettfels - Niederrathen - Fähre - Parkplatz Oberrathen
Sehenswert: Felsenkessel Amselgrund, Wehlgrund, Basteiaussicht, Felsenburg Neurathen
Charakter: bequemer Wanderweg, viele Stufen
Einkehr: Rathen, Bastei

Am Brand

Gehzeit: 5,5 bis 6 Stunden
Ausgangspunkt: Kurort Rathen
Strecke: Bahnhof Rathen - Fähre - Füllhölzelweg - (roter Wanderweg) - Polenztal - Schulzengrund - Brand - Brandstufen - Tiefer Grund - Porschdorf - Rathmannsdorf - Bad Schandau
Sehenswert: Brandaussicht, Waitzdorfer Wände
Charakter: bequemer Wanderweg, für den Abstieg über die Brandstufen braucht man ca. eine halbe Stunde und vom Tiefen Grund bis Porschdorf muss man auf der Straße wandern
Einkehr: Rathen, Bad Schandau

Im hinteren Teil des Nationalparks befinden sich die faszinierenden Schrammsteine, ein 417 Meter hohes, äußerst formenreiches Felsareal. Für den Liebhaber weiter, stiller Wanderungen bieten sich der Kleine und Große Zschand an. Aus den geschlossenen Waldgebieten ragen wuchtige und ehrfurchtgebietende Felskolosse heraus.

Schrammsteinaussicht

Gehzeit: 4,5 Stunden
Ausgangspunkt: Bad Schandau
Strecke: Bad Schandau - Aufzug - Ostrau - Schrammsteinbaude - Lattengrund - Schrammtor - Jägersteig - Schrammsteinaussicht - Zurückesteig - Reitsteig - Großer Winterberg - Bergsteig - Schmilka
Sehenswert: Bad Schandaus Elektrischer Aufzug, Schrammsteinaussicht und die Kipphornaussicht
Charakter: die Wanderung geht ständig auf und ab, die An- und Abfahrt erfolgt jeweils nach Bad Schandau und von Schmilka mit der S-Bahn und der Fähre
Einkehr: Großer Winterberg, Bad Schandau, Schmilka, Ostrau

Kahnpartie

Gehzeit: ca. 4 Stunden
Ausgangspunkt: Neumannmühle
Strecke: mit dem Bus bis zur Neumannmühle - Großer Zschand - Zeughaus - Thorwalder Brücke - (blauer Wanderweg) - Niedere Schleuse - Marienquelle - Hermannseck - Obere Schleuse - Kahnfahrt - Wettinweg - Hohweg - Buchenstraße - Hinterhermsdorf / Buchenparkhalle - Bushaltestelle Schandauer Straße
Sehenswert: Technisches Denkmal Neumann-Mühle, wunderschöne Landschaft im wildromantischen Tal der Kirnitzsch
Charakter: bequemer Wanderweg, aber Busfahrzeiten beachten!!
Einkehr: Buchenparkhalle, Obere Schleuse (Imbiss, geöffnet Mai - Oktober), Hinterhermsdorf

Kuhstall und Raubschloss

Gehzeit: 5 Stunden
Ausgangspunkt: Lichtenhainer Wasserfall
Strecke: Bad Schandau - Kirnitzschtalbahn bis Lichtenhainer Wasserfall: Kuhstall - Fremdenweg - Zeughausstraße - Hinteres Raubschloß - Heringsloch - Kleiner Winterberg - Fremdenweg - Lichtenhainer Wasserfall - mit dem Bus oder der Kirnitzschtalbahn zurück nach Bad Schandau
Sehenswert: Lichtenhainer Wasserfall, Kirnitschtalbahn, Kuhstall, Hinteres Raubschloß, Aussicht Kleiner Winterberg
Charakter: hinter dem Kuhstall geht es durch einen engen Felsspalt und nach der Ruine des Raubschloßes steigen wir über eine Himmelsleiter hinab; aber sonst besitzt diese Strecke bequeme Wanderwege
Einkehr: Lichtenhainer Wasserfall, Kuhstall

Über die Hohe Liebe

Gehzeit: ca. 3,5 Stunden
Ausgangspunkt: Ostrauer Mühle
Strecke: Flößersteig bis Nasser Grund - Hohe Liebe - Schrammtor - Obrigensteig - Postelwitz - Fähre Krippen
Sehenswert: Hohe Liebe(401 m): Der Blick schweift über die nahen Schrammsteine bis hin zu den Affensteinen mit dem markanten Bloßstock oder weit über die Elbe zu den Erhebungen der linkselbischen Sächsischen Schweiz.
Charakter: mäßig anstrengend

Von der Goldsteinaussicht zum Pohlshorn

Gehzeit: ca. 4,5 Stunden
Ausgangspunkt: Schmilka
Strecke: Wurzelweg - Gr. Winterberg – Roßsteig – Goldsteinaussicht - Zeughaus - Dreisteigensteig - Großes Pohlshorn - Mühlschlüchte - Räumichtmühle
Sehenswert: Pohlshorn (379 m): Das Felsriff hoch über dem Kirnitzschtal bietet einen umfassenden Blick über die Wald- und Felslandschaft des Großen und Kleinen Zschand. Hier ist man erstaunt über die uns plötzlich umgebende Ruhe.
Charakter: anstrengend

Sowohl die imponierenden Tafelberge (z.B. Pfaffenstein, Gohrisch, Zschirnsteine) als auch die Festung Königstein bieten sich Wanderern und Radfahrern als imposante Ziele an. Radfahrmöglichkeiten gibt es linkselbisch im Landschaftsschutzgebiet (sogar grenzüberschreitend in die Böhmische Schweiz) auf ca. 384 Kilometern.

Leichte Radtouren

Länge: ca. 20 km
Strecke: Bad Schandau - Krippen - Kleingießhübel - Cunnersdorf - Pfaffendorf - Königstein - Bad Schandau
Sehenswert: Kleiner Zschirnstein, Pfaffenstein, Königstein
Charakter: durchgehend asphaltierte Straßen; meist flach, bis auf einen langen Anstieg hinter Cunnersdorf; in Königstein 15% Gefälle

Mittlere Radtouren

Länge: 39 km
Strecke: Krippen - Schöna - Wegekreuzung Bux - Taubenteich - Waldbad Cunnersdorf - Pfaffenstein - Gohrisch - Bad Schandau - Krippen
Sehenswert: Schächers Kreuz, Zschirnstein, Waldbad Cunnersdorf, Naturlehrpfad mit Wettinstein und dem Schnittmodell eines Holzkohlenmeisters, Pfaffenstein mit Barbarine
Charakter: Bad Schandau - Krippen - Schöna asphaltierter Elberadweg; in Schöna ist es 300 Meter sehr steil; hinterm Zschirnstein folgt eine 1 km lange Abfahrt, um gleich darauf wieder steil zu werden; nach dem Taubenteich geht es 2 km bergab und dann folgt nochmals ein kurzer Anstieg.