Im Schutz des Nationalparks Eifel leben viele vom Aussterben bedrohte Tierarten wie Biber und Wildkatzen.
Der Nationalpark Eifel, 65 Kilometer südwestlich von Köln gelegen, ist Sommers wie Winters eine Reise wert, denn im Nationalpark Eifel hat jede Jahreszeit ihren eigenen Charme. Pilze, Flechten und Moose fühlen sich im Herbst und Winter ebenso wohl wie die Frühlingsblüher und Wiesenpflanzen in den wärmeren Monaten.
Im Frühjahr dann taucht die Gelbe Wildnarzisse die Talwiesen in ein Meer aus gelben Blüten und bietet Ihnen ein ganz besonderes Naturschauspiel. Auch die Deutsche Hunds- und Hirschzunge, die Astlosen Graslilien sowie Fieberklee und Mondviole können im Schutzraum des Nationalparks von aufmerksamen Augen bestaunt werden. Mit einem Alter von bis zu über 200 Jahren und Höhen von über 35 Metern nimmt jedoch die Rotbuche die Gastgeberrolle ein.
Etwa 1.000 Tiere durchstreifen das Gebiet Eifel-Ardennen und stellen damit eines der bedeutendsten Vorkommen in Mitteleuropa dar. Als eine der 160 vom Aussterben bedrohten Tierarten erobert sich der Biber die sauberen und natürlich fließenden Bäche zurück. In der Luft teilen sich Uhu, Wespenbussard, Eisvogel, Rot- und Schwarzmilan das Revier und in den Wäldern geht die Wildkatze auf die Jagd.
Barrierefreier Natur-Erlebnisraum Wilder Kermeter (PDF, 442KB) Der Wilde Kermeter bietet barrierefreies Wander- und Naturerlebnis auf eigene Faust. In Ergänzung dazu gibt es zahlreiche weitere Angebote und Einrichtungen. Erste Anlaufstelle für einen Besuch im Nationalpark sind die fünf Nationalpark-Tore mit Tourist-Informationen und die Ausstellung zur Tier- und Pflanzenwelt im Nationalpark.
Am und im Nationalpark Eifel gibt es für Wissensdurstige und Erlebnishungrige insgesamt fünf Nationalpark-Tore sowie zahlreiche Nationalpark-Infopunkte.
Die Nationalpark-Tore bieten spannende Ausstellungen rund um den Nationalpark Eifel. Da unterschiedliche Themen behandelt werden, lohnt sich der Besuch mehrerer Tore. Als Kombination aus touristischen und nationalpark-spezifischen Infostellen dienen sie hervorragend als Ausgangspunkte für Ausflüge in die Natur. Die Häuser sind in fußläufiger Entfernung zum Nationalpark gelegen. Bei freiem Eintritt sind die Nationalpark-Tore täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Die Nationalpark-Tore befinden sich in Rurberg, Gemünd, Heimbach, Monschau-Höfen und Nideggen.
Insgesamt 14 Nationalpark-Infopunkte dienen als weitere Servicepunkte für Gäste. Neben der persönlichen Beratung halten die Infopunkte Prospekte und Faltblätter bereit. In allen Nationalpark-Infopunkten können Sie den Film zum Nationalpark Eifel sehen.
Alle Infopunkte mit Anschrift und Öffnungszeiten
| Nationalparkforstamt Eifel Urftseestraße 34 53937 Schleiden-Gemünd Tel.: 02444/9510-0 Fax: 02444/9510-85 E-Mail: info@nationalpark-eifel.de www.nationalpark-eifel.de |