Die S-Bahn feiert 30. Geburtstag
Mal eben schnell hin: Ausflugstipps und unsere Flyer

Ob mal eben in die Natur, nach der Arbeit zum Sport oder am Abend mit Freunden etwas essen und trinken gehen. Die S-Bahn Rhein-Main bringt Sie seit über dreißig Jahren schnell und ohne Parkplatzsorgen durch das Rhein-Main Gebiet.
Ausflugstipps - Unsere Flyer zum Download
Damit Sie künftig noch besser wissen, wo man überall mit der S-Bahn mal eben schnell hinfahren kann, haben wir für Sie ein paar Beispiele zusammen gestellt.
Sport und Spiel
Als Heimat vieler erfolgreicher Sportvereine und Mannschaften hält das Rhein-Main-Gebiet natürlich auch für Freizeitsportler jede Menge Action bereit. Ob in der Halle oder im Freien, Ihre S-Bahn bringt Sie seit über 30 Jahren überall in Bestzeit ans Ziel. Einfach einsteigen und los gehts!
Natur
Die Metropole am Main lässt nicht nur Großstadtherzen höher schlagen. Auch Naturfreunde kommen hier voll auf ihre Kosten. Ob Parks in der Innenstadt oder tolle Landschaften im Umland, mit Ihrer S-Bahn ist seit über 30 Jahren jedes Ziel im Handumdrehen erreicht. So gedeiht jeder Ausflug ins Grüne prächtig und schont dabei auch noch die Umwelt.
Nachtleben
Frankfurt und Umgebung bieten Ihnen jede Menge tolle Locations für einen unterhaltsamen Abend. Und wir bieten Ihnen seit über 30 Jahren den besten Weg, um hinzukommen. Das Auto kann getrost zu Hause bleiben. Denn mit Ihrer S-Bahn liegt jedes Ziel wie vor der Haustür und wer fahren muss, ist auch schon klar.
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30 Jahre S-Bahn Rhein-Main - Zahlen, Daten, Fakten

Mit dem Fahrplanwechsel am 28. Mai 1978 begann im Rhein-Main-Gebiet das S-Bahn-Zeitalter. Die erste Ausbaustufe umfasste die nordwestlich gelegenen Streckenabschnitte des Ballungsraums mit den Endpunkten Wiesbaden, Niedernhausen, Bad Soden, Kronberg, Friedrichsdorf und Friedberg, die zu Beginn nur bis zur Hauptwache in Frankfurt führten. In den folgenden Jahren wurde das Stadtzentrum Frankfurts nahezu voll erschlossen sowie stufenweise die Strecken nach Hanau, Darmstadt, Ober Roden und Dietzenbach in das S-Bahn-Netz einbezogen.
Somit ist das Netz auf 9 S- Bahn-Linien angewachsen:
- S1 Rödermark Ober-Roden - Offenbach Ost - Frankfurt Höchst - Wiesbaden
- S2 Dietzenbach - Niedernhausen
- S3 Bad Soden - Darmstadt
- S4 Kronberg - Langen
- S5 Friedrichsdorf - Frankfurt Süd
- S6 Friedberg - Frankfurt-Süd
- S7 Frankfurt Hbf - Riedstadt-Goddelau
- S8 Hanau - Frankfurt Flughafen - Mainz - Wiesbaden
- S9 Hanau - Offenbach Ost - Frankfurt Flughafen - Mainz Kastel - Wiesbaden

Alle Linien verkehren in einem 30-Minuten-Grundtakt während des Tagesverkehrs bis ca. 22.00 Uhr, danach in einem Stundentakt bis Betriebsschluss. Hinzu kommen noch während der Hauptverkehrszeiten und teilweise während der Tagesverkehrszeit linienspezifische Taktverdichtungen zum 15-Minuten-Takt sowohl auf ganzen Linienlängen wie auch auf Teilabschnitten, sodass sich ein Bedienungsvolumen von 944 Zügen pro Werktag ergibt, für das in der Summe 166 Triebzüge der Baureihen ET 420 bzw. ET 423 zur Verfügung stehen.
Rund 80% der Fahrten laufen über die S-Bahn-Stammstrecke, die dadurch im heutigen Produktionsprogramm mit 22 Fahrten pro Stunde in jeder Richtung bis an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit belastet ist. Um zusätzliche Fahrten in der Hauptverkehrszeit aufnehmen zu können, sind signaltechnische Anpassungen im Bereich des S-Bahn-Tunnels sowie auf den Zulaufstrecken erforderlich.
Das gegenwärtige Betriebsprogramm wird auf einem rund 300 km langen Streckennetz abgewickelt, das aus ca. 13 km S-Bahn-Tunnelstrecken in Frankfurt und Offenbach, weiteren 110 km eigenen S-Bahn-Strecken, 40 km überwiegend S-Bahn-genutzten Nahverkehrsstrecken und 140 km Mischbetriebsstrecken (zwischen Frankfurt Höchst und Wiesbaden, Frankfurt West und Friedberg, Kelsterbach und Wiesbaden sowie Sportfeld und Goddelau-Erfelden) besteht.
Rund 80% der Fahrten laufen über die S-Bahn-Stammstrecke, die dadurch im heutigen Produktionsprogramm mit 22 Fahrten pro Stunde in jeder Richtung bis an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit belastet ist. Um zusätzliche Fahrten in der Hauptverkehrszeit aufnehmen zu können, sind signaltechnische Anpassungen im Bereich des S-Bahn-Tunnels sowie auf den Zulaufstrecken erforderlich.
Das gegenwärtige Betriebsprogramm wird auf einem rund 300 km langen Streckennetz abgewickelt, das aus ca. 13 km S-Bahn-Tunnelstrecken in Frankfurt und Offenbach, weiteren 110 km eigenen S-Bahn-Strecken, 40 km überwiegend S-Bahn-genutzten Nahverkehrsstrecken und 140 km Mischbetriebsstrecken (zwischen Frankfurt Höchst und Wiesbaden, Frankfurt West und Friedberg, Kelsterbach und Wiesbaden sowie Sportfeld und Goddelau-Erfelden) besteht.
Ausblick

Frankfurt West - Friedberg
Seit Anbeginn der S-Bahn stellt die ca. 30 km lange Mischbetriebsstrecke zwischen Frankfurt West und Friedberg (S6) eine Problemstrecke dar, da die verschiedenen Verkehre bei insgesamt hohen Zugzahlen nur erhebliche Kompromisslösungen bei den Fahrplanbearbeitungen zulassen. Es ist daher politischer Wille, diese sehr nachfragestarke und hoch ausgelastete Strecke zunächst im Abschnitt zwischen Frankfurt West und Bad Vilbel mit eigenen S-Bahn-Gleisen auszustatten. Der Planfeststellungsbeschluss wird für diesen Abschnitt bis Mitte 2009 vorliegen. Sofern keine neuen Einsprüche geltend gemacht werden, ist der Baubeginn Anfang 2010 geplant. Mit Inbetriebnahme der 1. Ausbaustufe Anfang 2014 kann ein verbessertes S-Bahn-Angebot auf der Linie S6 erwartet werden. Die 2. Ausbaustufe für die Strecke von Bad Vilbel bis Friedberg soll zwei Jahre darauf folgen.
Frankfurt - Hanau
Eine der großen Erschließungsmaßnahme im Ballungsraum Frankfurt Rhein-Main ist der geplante Neubau der S-Bahn-Verbindung zwischen Frankfurt und Hanau, die sogenannte Nordmainische S-Bahn. Gegen Ende des Jahres 2008 konnte hier firstgerecht die Vorentwurfsplanung fertig gestellt werden. Nach Abschluss der Entwurfsplanung und des Planfeststellungsverfahrens kann voraussichtlich im Jahr 2012 mit dem Bau begonnen werden. Die Inbetriebnahme der Nordmainischen S-Bahn ist zum Fahrplanwechsel 2016 vorgesehen.
| Die Daten der S-Bahn auf einen Blick: | |
| Streckennetz: | 303 km |
| Stationen: | 111 |
| Anzahl Linien: | 9 |
| Anzahl Zugfahrten an einem Werktag: | 944 |
| Anzahl der Halte pro Jahr: | über 6 Mio |
| Anzahl Fahrgäste pro Jahr: | über 127 Mio. |
Werkstatt

Um die Bereitstellung der Fahrzeuge in jeder Situation sicherstellen zu können, war eine größere und modernere S-Bahn-Werkstatt erforderlich. Einschränkungen der Instandhaltungskapazitäten im Werk Griesheim machten den Bau einer neuen Werkstatt unabdingbar, in der Effizienz und Produktivität der Instandhaltungsarbeiten deutlich höher sind.
Nach Betrachtung von mehr als 12 Standorten hat die Stadt Frankfurt im Rahmen des Projektes Frankfurt Rhein-Mainplus das Gelände des ehemaligen Postbahnhofs vorgeschlagen. Der neue Standort zeichnet sich durch eine ummittelbare Nähe zum Verkehrsknoten Frankfurt Hauptbahnhof aus. Von der Werkstatt können S-Bahn-Fahrzeuge schnell in die Verkehrsströme eingeschleust werden, sodass Spitzenbelastungszeiten des Verkehrsnetzes durch die Einbringung zusätzlicher Fahrzeuge in das Verkehrsnetz abgefangen werden können.
Nach Betrachtung von mehr als 12 Standorten hat die Stadt Frankfurt im Rahmen des Projektes Frankfurt Rhein-Mainplus das Gelände des ehemaligen Postbahnhofs vorgeschlagen. Der neue Standort zeichnet sich durch eine ummittelbare Nähe zum Verkehrsknoten Frankfurt Hauptbahnhof aus. Von der Werkstatt können S-Bahn-Fahrzeuge schnell in die Verkehrsströme eingeschleust werden, sodass Spitzenbelastungszeiten des Verkehrsnetzes durch die Einbringung zusätzlicher Fahrzeuge in das Verkehrsnetz abgefangen werden können.

War die Kapazitätsgrenze in der Außenwerkstatt bei der täglichen Instandhaltung von 30 Fahrzeugen bereits erreicht, ist es in dem größeren und moderneren Betrieb möglich, täglich mehr als 50 Fahrzeuge der Baureihen ET 420 und ET 423 instand zu setzen. Dies bedeutet einen wichtigen Aspekt für die Erhöhung der Qualität im S-Bahn-Betrieb.
In der Halle, die 220 m x 100 m groß ist, sind inklusive des Gleisvorfeldes insgesamt 3 km Gleise verlegt worden. 27 Weichen und eine feste Fahrleitung wurden ebenso eingebaut wie die erforderlichen Installationen, die eine moderne und effiziente Instandhaltung sicherstellen. Die Halle bietet 14 Arbeitsstände mit unterschiedlicher Ausstattung, darunter Dacharbeitsstände und Arbeitsgruben, Unterflurhebeanlagen, eine mobile Unterflurradsatzdrehmaschine sowie einen ca. 75 m langen Messgleisabschnitt für Vermessungsarbeiten an den Fahrzeugen.
Das Ziel, das DB Regio Hessen mit der neuen Werkstatt verfolgt, ist die Qualität der Fahrzeugverfügbarkeit sowie die Fahrzeugbereitstellung erheblich zu verbessern. Die Werkstatt wird einen großen Beitrag leisten, unsere geplanten Leistungen in hoher Qualität zur Verfügung zu stellen - sei es im Sommer oder Winter, ebenso bei großen Events wie dem Museumsuferfest, bei Bundesligaspielen oder bei Messen. Die Erhöhung der Qualität der Fahrzeugbereitstellung ist ein weiterer Schritt die Kundenzufriedenheit nachhaltig zu verbessern.
In der Halle, die 220 m x 100 m groß ist, sind inklusive des Gleisvorfeldes insgesamt 3 km Gleise verlegt worden. 27 Weichen und eine feste Fahrleitung wurden ebenso eingebaut wie die erforderlichen Installationen, die eine moderne und effiziente Instandhaltung sicherstellen. Die Halle bietet 14 Arbeitsstände mit unterschiedlicher Ausstattung, darunter Dacharbeitsstände und Arbeitsgruben, Unterflurhebeanlagen, eine mobile Unterflurradsatzdrehmaschine sowie einen ca. 75 m langen Messgleisabschnitt für Vermessungsarbeiten an den Fahrzeugen.
Das Ziel, das DB Regio Hessen mit der neuen Werkstatt verfolgt, ist die Qualität der Fahrzeugverfügbarkeit sowie die Fahrzeugbereitstellung erheblich zu verbessern. Die Werkstatt wird einen großen Beitrag leisten, unsere geplanten Leistungen in hoher Qualität zur Verfügung zu stellen - sei es im Sommer oder Winter, ebenso bei großen Events wie dem Museumsuferfest, bei Bundesligaspielen oder bei Messen. Die Erhöhung der Qualität der Fahrzeugbereitstellung ist ein weiterer Schritt die Kundenzufriedenheit nachhaltig zu verbessern.





