Sehenswürdigkeiten in Leipzig

Thomaskirche

Als einstige Wirkungsstätte Johann Sebastian Bachs und als Sitz des Thomanerchors ist die Thomaskirche in der Mitte Leipzigs weltweit bekannt. Zwischen 1212 und 1222 wurde die ehemalige Marktkirche zur Stiftkirche des neuen Thomasklosters der Augustiner-Chorherren umgebaut. Heute wird sie sowohl als Konzert- als auch als Gotteshaus genutzt.

Völkerschlachtdenkmal

Der Berliner Architekt Bruno Schmitz entwarf das größte Denkmal Europas mit einer Höhe von 91 Metern und einem Gewicht von rund 300 000 Tonnen, das 1913 in Erinnerung an die Völkerschlacht 1813 bei Leipzig eingeweiht wurde. Das Völkerschlachtdenkmal gilt als ein Wahrzeichen Leipzigs. Die Plastiken schufen die Bildhauer Christian Behrens und Franz Metzner.

Altes Rathaus

Aufbauend auf bereits bestehenden Bauten ließ der regierenden Bürgermeister und Kaufmann Hieronymus Lotter 1556/57 das Rathaus an der Ostseite des Marktes erbauen. Besonderheit des Gebäudes ist der Turm, der asymmetrisch in der Front positioniert ist und diese im Goldenen Schnitt teilt. Das Gebäude ist der Sitz der Leipziger Stadtverwaltung und beherbergt das Stadtgeschichtliche Museum.

Auerbachs Keller

Die zweitälteste Gaststätte Leipzigs dürfte ein Pilgerort für Goethe-Fans sein, schließlich lässt der deutsche Dichterfürst in seinem „Faust“ den Protagonisten in Auerbachs Keller auftreten. Schon seit dem 16. Jahrhundert zu einem der beliebtesten Weinlokale zählend, bewirtete der Keller seit seiner Gründung im Jahr 1525 - laut Angaben des Betreibers - über 90 Millionen Gäste.

Botanischer Garten

Die Universität Leipzig besitzt den ältesten Botanischen Garten in Deutschland und einen der ältesten weltweit. 1542 wurde das Gebiet für den ersten Garten der Universität von Herzog Moritz von Sachsen überschrieben. Der Botanische Garten ist heute rund 3,5 Hektar groß und bietet, süd-östlich der Innenstadt gelegen, zirka 10 000 verschiedenen Pflanzen aus 600 Arten Heimat.

Gohliser Schlösschen

Das Gohliser Schlösschen liegt im gleichnamigen Stadtteil und wurde 1756 als Sommersitz für Repräsentationszwecke für den Rats- und Kaufherrn Caspar Richter nach Plänen von Georg Werner erbaut. Es gilt als bauliches Kleinod Leipzigs aufgrund seiner Stilverbindung von Rokoko und Barock. Seit 1935 wird das Schlösschen für kulturelle Veranstaltungen genutzt.