Sehenswürdigkeiten in Frankfurt

Frankfurt Paulskirche und Bankhochhaus

Skyline

Auch als „Mainhattan“ betitelt, ist Frankfurt eine der wenigen Städte in Europa mit einer charakteristischen Skyline. In den fünfziger Jahren wurden die ersten Hochhäuser gebaut, rund zwanzig Jahre später entstanden dann auch die ersten Wolkenkratzer mit über 150 Metern Höhe. In ganz Frankfurt gibt es über 90 Hochhäuser. Die Gebäude zählen mit zu den höchsten in Europa.

Frankfurt Römer

Römerberg

Der Römerberg ist der Mittelpunkt der Frankfurter Altstadt. Neben dem Rathaus auf der Westseite – auch Römer genannt – findet man dort die südlich gelegene Alte Nikolaikirche und die Fachwerkhäuserzeile an der Ostseite des Platzes. Auf der Platzmitte steht der Gerechtigkeitsbrunnen, dessen Justitia-Figur ungewöhnlicherweise die Augen nicht verbunden sind.

Frankfurt Skyline

Goethehaus

1749 wurde Johann Wolfgang Goethe im Frankfurter Hirschgraben geboren. Bis 1765 lebte der Dichterfürst dort. Die Familie verkaufte das Haus 1795. Zwar wurde Goethes Elternhaus am 22. März 1944 durch die Bombardierung der Alliierten zerstört, aber bereits 1947 begann der originalgetreue Wiederaufbau. Heute befindet sich in den Räumlichkeiten ein Goethe-Museum.

Alte Oper

Frankfurter Bürger finanzierten den Bau der Alten Oper, die nach Plänen des Berliner Architekten Richard Lucae errichtet, 1880 in Beisein des deutschen Kaisers Wilhelm I. eröffnet wurde. Durch die größte bundesweite Bürgerinitiative im kulturellen Sektor wurde die Oper nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut und 1981 wiedereröffnet.

Paulskirche

Die Paulskirche wurde zwischen 1789 und 1833 als protestantisches Gotteshaus errichtet. Johann Friedrich Christian Hess entwarf den klassizistischen Rundbau. Die erste frei gewählte Volksvertretung Deutschlands nutzte die Paulskirche 1848/49 als Tagungsstätte. Sie war das erste historische Gebäude, das in Frankfurt nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut wurde.

Museumsufer

Zwischen Eisernem Steg und Friedensbrücke erstreckt sich am Sachsenhäuser Mainufer das sogenannte Museumsufer. Von 1980 bis 1990 wurden dort bestehende Häuser ausgebaut und neue errichtet, so dass heute 13 Museen dort in engster Nachbarschaft stehen, darunter das Städel’sches Kunstinstitut, das Deutsche Filmmuseum und das Liebighaus.