Sehenswürdigkeiten in Dresden

Semperoper

Benannt nach ihrem Erbauer Gottfried Semper, erhebt sich am Elbeufer die eindrucksvolle und weltberühmte Semperoper. 1869 durch einen Brand und 1945 durch die Bombardierung der Alliierten zerstört, wurde sie 1985 in ihrer jetzigen Gestalt wiedereröffnet. Die Semperoper fasst rund 1300 Zuschauer und soll eine bessere Akustik haben als die Mailänder Scala.

Frauenkirche

Sie ist eine der wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten Dresdens: die Frauenkirche - erbaut zwischen 1726 und 1734 unter der Leitung von George Bähr. 1945 wurde sie durch ein Feuer während der Bombardierung der Stadt zerstört. Die zurückgebliebene Ruine galt lange als Mahnmal für die Opfer des Angriffs. Im Oktober 2005 wurde die Frauenkirche nach dem Wiederaufbau wieder geweiht.

Schloss Moritzburg

Einen Ausflug wert ist das rund zehn Kilometer von der Innenstadt entfernte Schloss Moritzburg in der gleichnamigen Gemeinde. Im 16. Jahrhundert von Herzog Moritz in Auftrag gegeben, beherbergt der von Wasser umgebene Bau mit seinen vier Rundtürmen noch heute viele Kostbarkeiten, beispielsweise vergoldete Ledertapete und aufwendig ausgestattete Prunkräume mit Augsburger Silbermöbeln.

Schloss Pillnitz

Schloss Pillnitz liegt im gleichteiligen Stadtteil direkt am Ufer der Elbe. Es besteht aus drei Hauptgebäuden – dem Bergpalais, dem Wasserpalais und dem neuen Palais – und ist ein Beispiel für die Chinamode des 18. Jahrhunderts. Im Park findet man eine historische Elbgondel Friedrich Augusts des Gerechten, einen Pavillon im englischen Garten und einen Pavillon chinesischer Bauart sowie eine Orangerie.

Fürstenzug

Fünfunddreißig deutsche Herrscher mit Gefolge ergeben in der Auguststraße auf rund 25 000 Porzellanfliesen das größte Kunstwerk seiner Art. Zum 800. Jahrestag des Wettinischen Fürstenhauses wurde der Fürstenzug an eine 101 Meter lange Wand gemalt. Da ihm die Witterung zusetzte, übertrug die Meißner Porzellanmanufaktur den Fürstenzug auf Fliesen.

Zwinger

Den Grundstein des Zwingers legte August der Starke als er 1907 Matthäus Daniel Pöppelmann mit dem Bau der Orangerie beauftragte. Heute sind in dem imposanten Gebäudekomplex vier Museen untergebracht: die Rüstkammer, eine Porzellansammlung, der Mathematisch-Physikalische Salon und die Galerie der Alten Meister, deren bekanntestes Exponat die „Sixtinische Madonna“ von Raffael ist.