Sehenswürdigkeiten in Berlin

Brandenburger Tor

Orientiert an den Propyläen der Athener Akropolis entwarf Carl Gotthard Langhans d.Ä. das Wahrzeichen Berlins, das zwischen 1788 und 1791 erbaut wurde. In Auftrag gegeben hatte König Friedrich Wilhelm II. das Tor, um einen angemessenen Abschluss für die Prachtstraße „Unter den Linden“ zu schaffen. Die Quadriga wurde 1793 hinzu gefügt.

Reichstag

Seit 1999 ist der Reichstag in Berlin der Sitz des Deutschen Bundestages. Erbaut wurde der Reichstag selbst zwischen 1884 und 1894 nach den Plänen von Paul Wallot. Die Besonderheit an ihm ist die riesige Glaskuppel, die Besuchern einen einmaligen Blick über die Hauptstadt gewährt. Die Glaskuppel wurde aber erst bei der Neugestaltung von 1991 bis 1999 ergänzt.

Berliner Dom

Von 1894 bis 1905 wurde auf der Museumsinsel der Berliner Dom nach Plänen von Julius Raschdorff erbaut. Damals entstand die größte protestantische Kirche Deutschlands. Nach dem Vorbild der italienischen Hochrenaissance und des Barocks besteht er aus einer Basilika mit zwei Türmen und einem dreischiffigen Langhaus.

Rotes Rathaus

Die roten Ziegelsteine seiner Fassade geben dem Sitz des Regierenden Bürgermeisters und des Senats seinen Namen: das Rote Rathaus. Zwischen 1861 und 1869 nach Plänen von Hermann Waesemann im Neo-Renaissance-Stil erbaut, gestaltet sich eins der bekanntesten Wahrzeichen Berlins als Mehrflügelanlage im Rundbogenstil mit einem rund 74 m hohen Turm.

Alexanderplatz

Spätestens seit Alfred Döblins Roman „Berlin Alexanderplatz“ erschien, kennt ihn jeder: den Alexanderplatz – kurz auch „Alex“ – in Berlin Mitte. Benannt wurde er nach dem Zar Alexander I., der 1805 die Hauptstadt besuchte. Unverkennbar für den Alexanderplatz sind die Weltzeituhr und der 368 Meter hohe Fernsehturm, der als das höchste Gebäude Deutschlands gilt.

East-Side-Gallery

Auf 1,3 Kilometer verbliebener Berliner Mauer äußern sich 118 Künstler aus 21 Nationen in rund hundert politischen und poetischen Bildern zum Thema Frieden, Krieg, Politik und Wiedervereinigung. Das Kunstwerk in Berlin-Friedrichshain zwischen Oberbaumbrücke und Ostbahnhof steht unter Denkmalschutz. Geschaffen wurde das Werk im Frühjahr 1990 auf der Ostseite der Mauer.

Stadtrundfahrten: Berlin an einem Tag!

Wenn Sie nur für einen Tag in Berlin sind, ist es schwierig, ein gutes Sightseeingprogramm auf die Beine zu stellen. Wir empfehlen Ihnen ein Tagesticket für den öffentlichen Nahverkehr, mit dem Sie die Innenstadt per Bus erkunden können. Am besten eignet sich die Buslinie 100, in die Sie am Alexanderplatz oder am Bahnhof Zoo einsteigen können. Wenn Sie sich allerdings mehr Hintergrundinformationen zu den Sehenswürdigkeiten in Berlin wünschen, bietet sich eine Stadtrundfahrt mit einem knallgelben Cabrio-Doppeldecker an. Die Busse fahren alle 10 Minuten und bedienen 20 Haltepunkte, an denen Sie einsteigen, unterbrechen und wieder zusteigen können. So können Sie die vielen Sehenswürdigkeiten der Metropole auf eigene Faust erkunden. Informationen erhalten Sie über Kopfhörer. Das Ticket ist zwei Tage gültig.