ICE 1: Die erste Generation
Im Juni 1991 begann mit dem Regelbetrieb zum Sommerfahrplan die Erfolgsstory des ICE. Der ICE 1 – „Stammvater“ einer neuen Familie von Hochgeschwindigkeitszügen – war eine technische Revolution. Mit Drehstromtechnik, digitaler Antriebsteuerung, Hochgeschwindigkeits-Stromabnehmern und neuem Bremssystem setzte die Baureihe 401 neue Maßstäbe für den modernen Bahnverkehr. Mit seinen zwei Triebköpfen und in der Regel zwölf Mittelwagen erreicht er mit 280 Stundenkilometer eine Höchstgeschwindigkeit, die vorher für undenkbar gehalten wurde. Gleichzeitig markiert er den Ausgangspunkt zum modernen Triebwagenkonzept, weg von lokbespannten Zügen.
Dank großer Zuverlässigkeit und neuem Wartungskonzept mittels elektronischer Diagnosesysteme setzt der ICE 1 mit durchschnittlichen jährlichen Laufleistungen von über 500.000 Kilometern nach wie vor Maßstäbe. Alle ICE 1 Züge wurden bis zum Jahr 2008 komplett modernisiert.
| Zahlen, Daten, Fakten | |
|---|---|
| Betriebsaufnahme | 1991 |
| Zahl der Züge | 59 Langzüge |
| Zugkonzept | Langzug, 2 Triebköpfe |
| Zahl der Wagen | 11 bis 12 |
| Zuglänge | 358 m |
| Antrieb | elektrisch |
| Zugelassene Höchstgeschwindigkeit | 280 km/h |
| Leistung | 9600 kW |