DB unterstützt Baumpflanzungen des Bergwaldprojekts
Seit über 20 Jahren setzt sich das Bergwaldprojekt für den Schutz und Erhalt des Waldes in Deutschland ein. Die DB unterstützt den Verein bei der Aufforstung. Durch diese Partnerschaft konnten bereits über 100.000 Bäume gepflanzt werden.
Bis zu 45 Meter wird sie groß, bis zu 300 Jahre alt und - ist sie einmal ausgewachsen - spendet ihre Krone Schatten für 600 Quadratmeter Fläche. Die Rotbuche ist der in Deutschland am häufigsten vorkommende Laubbaum. Ein ganz besonderes Exemplar steht seit dem 12. April in der Gemeinde Schulenburg im Oberharz. Es ist der 100.000ste Baum, den Vertreter des gemeinnützigen Vereins Bergwaldprojekts und die Deutschen Bahn gemeinsam gepflanzt haben.
Seit über 20 Jahren setzt sich das Bergwaldprojekt aktiv für den Schutz und Erhalt deutscher Waldregionen ein. Um gleichermaßen den Zustand von Wäldern zu verbessern und die Gesellschaft auf die Probleme des Waldes aufmerksam zu machen, organisiert es seitdem Arbeitseinsätze von Freiwilligen in deutschen Wäldern.
Die Deutsche Bahn unterstützt den Verein seit 2009 und hat seitdem die Pflanzung von insgesamt über 100.000 Bäumen gefördert. Zum einen durch das bahn.bonus-Angebot, bei dem das Bergwaldprojekt für 500 eingelöste Punkte zehn einheimische und standortgerechte Bäume pflanzt. Zum anderen aus eigenen Spenden – beispielsweise aus der Ein-Euro-Schutzgebühr, die das Unternehmen für die Broschüre „Städteverbindungen“ erhebt und im Jahr 2010 an das Bergwaldprojekt gespendet hat. Allein durch diese Schutzgebühr konnten 20.000 Bäume gepflanzt werden.
Gezielte Aufforstung von Schutzgebieten
Sämtliche Pflanzungen sollen dazu beitragen, einen klimastabilen und artenreichen Mischwald aufzubauen, der weiteren Schäden durch den Klimawandel entgegenwirkt. Denn Wälder stabilisieren das Klima, filtern unsere Atemluft und versorgen uns mit Trinkwasser. Zudem sind sie wichtiger Lebensraum für unzähliger Tier- und Pflanzenarten.
Deswegen wurden alle 100.000 Bäume in gefährdeten Gebieten in Deutschland gepflanzt: Im Harz sollen die Rotbuchen den labilen Fichtenbestand ersetzen, in den Allgäuer Hochalpen und im Oberallgäu wurden Schutzwälder durch Weißtannen, Fichten und Buchen aufgeforstet. Auch auf einer vom Orkan Kyrill geschädigten Fläche in Thüringen sind Bäume gesetzt worden.
Gepflanzt haben alle Bäume freiwillige Helfer des Bergwaldprojekts. Bei einer Pflanzung im nördlichen Brandenburg waren aber auch Auszubildende der DB dabei: „Wir wollten den Azubis die Gelegenheit bieten, sich selbst zu engagieren und so zu sehen, wofür die Spendengelder verwendet werden“, so Peter Westenberger, Leiter der Nachhaltigkeits- und Umweltinformation beim DB Umweltzentrum.
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Mehrfach ausgezeichnet
Insgesamt brachte der Verein mit seinen Arbeitseinsätzen bisher 25.000 Freiwillige in die Wälder. Diese haben seitdem europaweit mehr als eine Million Bäume gepflanzt, hunderte Hektar Wald gepflegt und viele Kilometer Wildbäche renaturiert. Für dieses Engagement wurde der Verein soeben zum offiziellen Projekt der UN-Dekade der biologischen Vielfalt gekürt. Diese Auszeichnung bekommen Projekte, die sich in nachahmenswerter Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen. Für das Bergwaldprojekt ist das nicht die erste Auszeichnung: Ebenfalls in 2012 erhielt es bereits den UN-Dekade Preis "Bildung für nachhaltige Entwicklung".
Bahn und Umwelt
Weitere Informationen zur Kooperation der Deutschen Bahn mit dem Bergwaldprojekt e.V. und zum DB Eco Program finden Sie hier: