Pünktlichkeitsentwicklung 2013
Aufgrund des erneuten Wintereinbruchs im März mit teilweise zweistelligen Minusgraden und heftigen Schneefällen verschlechterte sich die Pünktlichkeit im Vergleich zum Vormonat. Davon war insbesondere der Fernverkehr betroffen. Gleichzeitig führte die Aufnahme der saisonal geplanten Bauarbeiten im gesamten Netz zu entsprechenden Pünktlichkeitseinbußen.
Erhebungsgrundlage für die Pünktlichkeitsentwicklung:
Die dargestellten Prozentwerte geben den Anteil pünktlicher Halte in Bezug auf alle Unterwegs- und Endhalte wieder. Ein Halt wird als pünktlich gewertet, wenn die planmäßige Ankunftszeit um weniger als 6 bzw. 16 Minuten überschritten wurde. Die Pünktlichkeitsstatistik bildet die mehr als 800.000 Fahrten von DB-Personenzügen eines Monats ab. Dabei fließen alle Verkehrshalte der mehr als 20.000 monatlichen Fahrten im Fernverkehr und der rund 780.000 monatlichen Fahrten im Nahverkehr - inklusive aller S-Bahnen - in die Pünktlichkeitserhebung ein.
Für das Gesamtjahr 2012 verzeichnete die DB eine Steigerung des Durchschnittswerts für alle Personenzüge von 94,6 % gegenüber 92,9 % in 2011 und 91 % im Jahr 2010. Damit setzte sich 2012 der positive Trend mit steigenden Pünktlichkeitswerten weiter fort. Im Fernverkehr lag der Jahresdurchschnittswert 2012 bei 79,1 % (gegenüber 80 % im Vorjahr), im Nahverkehr bei 95,1 % (gegenüber 93,2 % im Vorjahr).
Seit Januar 2012 werden erstmals alle Nahverkehrshalte in die Pünktlichkeitsstatistik eingerechnet. Im Vergleich zur bisherigen Auswertung einer repräsentativen Auswahl mehrerer Hundert Messstellen an wichtigen Knotenpunkten bietet die Vollerhebung eine noch präzisere Datenbasis zur Ermittlung der Durchschnittspünktlichkeit. Die Umstellung der Erhebungsmethode führte zu einer rechnerischen Verbesserung der Nahverkehrspünktlichkeit im Umfang von 1,3 Prozentpunkten gegenüber den Vorjahren. Darüber hinaus erzielten die Regio- und S-Bahn-Züge der DB im Jahr 2012 aber auch reale Pünktlichkeitssteigerungen.
Fragen & Antworten
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