Pünktlichkeitsentwicklung 2012
Das saisonal reduzierte Baugeschehen und Güterverkehrsaufkommen sowie das trotz Kälte weitgehend ruhige Winterwetter wirkten sich im Januar 2012 weiterhin günstig aus. Bei der Fünf-Minuten-Pünktlichkeit stieg der Durchschnittswert von 93,8 Prozent im Dezember 2011 auf 96,5 Prozent im Januar 2012. Dabei verzeichneten sowohl der Nah- als auch der Fernverkehr höhere Monatswerte: Im Fernverkehr wurden im Januar 86,4 Prozent (Vormonat: 84,5 Prozent) und im Nahverkehr 96,7 Prozent (Vormonat: 94 Prozent) gemessen. Im Nahverkehr ergaben sich dabei leichte Verbesserungen im Umfang von 1,3 Prozentpunkten durch die Umstellung der Erhebungsmethode. Zum Januar 2012 wurden erstmals alle Nahverkehrshalte in die Pünktlichkeitsstatistik eingerechnet. Im Vergleich zur bisherigen Auswertung einer repräsentativen Auswahl mehrerer Hundert Messstellen an wichtigen Knotenpunkten bietet die jetzt eingeführte Vollerhebung eine noch präzisere Datenbasis zur Ermittlung der Durchschnittspünktlichkeit.
Erhebungsgrundlage für die Pünktlichkeitsentwicklung:
Die dargestellten Prozentwerte geben den Anteil pünktlicher Halte in Bezug auf alle Unterwegs- und Endhalte wieder. Ein Halt wird als pünktlich gewertet, wenn die planmäßige Ankunftszeit um weniger als 6 bzw. 16 Minuten überschritten wurde. Die Pünktlichkeitsstatistik bildet die mehr als 800.000 Fahrten von DB-Personenzügen eines Monats ab. Dabei fließen alle Verkehrshalte der mehr als 20.000 monatlichen Fahrten im Fernverkehr und der rund 780.000 monatlichen Fahrten im Nahverkehr - inklusive aller S-Bahnen - in die Pünktlichkeitserhebung ein.
Für das Gesamtjahr 2011 verzeichnete die DB eine deutliche Steigerung des Durchschnittswerts für alle Personenzüge von 92,9 Prozent gegenüber 91 Prozent in 2010. Im Fernverkehr lag der Jahresdurchschnittswert 2011 bei 80 Prozent (gegenüber 72,4 Prozent im Vorjahr), im Nahverkehr bei 93,2 Prozent (gegenüber 91,5 Prozent im Vorjahr).
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