Pünktlichkeitsentwicklung 2014

Trotz der viertägigen Streiks der Gewerkschaft GDL waren die Nah- und Fernverkehrszüge der Deutschen Bahn im November wieder deutlich pünktlicher unterwegs. Zu größeren Verspätungen führte unter anderem auch ein dreitägiger Computerausfall eines Stellwerks im Großraum Frankfurt (Main).

Erhebungsgrundlage für die Pünktlichkeitsentwicklung:
Die dargestellten Prozentwerte geben den Anteil pünktlicher Halte in Bezug auf alle Unterwegs- und Endhalte wieder. Ein Halt wird als pünktlich gewertet, wenn die planmäßige Ankunftszeit um weniger als 6 bzw. 16 Minuten überschritten wurde. Die Pünktlichkeitsstatistik bildet die mehr als 800.000 Fahrten von DB-Personenzügen eines Monats ab. Dabei fließen alle Verkehrshalte der mehr als 20.000 monatlichen Fahrten im Fernverkehr und der rund 780.000 monatlichen Fahrten im Nahverkehr - inklusive aller S-Bahnen - in die Pünktlichkeitserhebung ein.

Für das Gesamtjahr 2013 verzeichnete die DB erstmals seit einigen Jahren wieder einen Rückgang des Durchschnittswerts für alle Personenzüge. Nachdem 2012 ein Jahresdurchschnittswert von 94,6 % gemessen wurde (92,9 % im Jahr 2011, 91 % im Jahr 2010), sank die Gesamtpünktlichkeit im Jahr 2013 auf 94,1 %. Das Bahnjahr 2013 war geprägt von vielen heftigen Unwettern, von Hochwasserbedingten Streckensperrungen über fünf Monate, von unpassierbaren Strecken im Ruhrgebiet aufgrund nicht gesicherter alter Bergwerksstollen und durch die notorischen kriminellen Eingriffe in den Bahnverkehr, wie Kabelklau. Davon war vor allem der Fernverkehr betroffen: Von 79,1 % im Vorjahr sank der Jahresdurchschnittswert 2013 auf 73,9 %. Die Ursache der deutlichen Pünktlichkeitseinbußen im Zeitraum Juni bis November 2013 lag in der Sperrung der Schnellfahrstrecke zwischen Hannover und Berlin. Im Nahverkehr war der Rückgang von 95,1 % auf 94,6 % im Jahr 2013 weniger ausgeprägt.

Fragen & Antworten

Weitere Informationen zur Pünktlichkeitsstatistik:

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