Ribeira. Sehenswürdigkeit Nummer eins in Porto. Am Hafenkai des rechten Douro-Ufers siedelten sich einst Fischer und Seeleute an; es ist das älteste Quartier der Stadt und wurde wegen seiner Lage Ribeira, "Fluß", genannt. Heute ist es das Vergnügungsviertel schlechthin. Die malerischen Häuser der Ribeira sind mittlerweile restauriert. Der Unseco liegt ein Antrag vor, das Ribeira-Viertel als Weltkulturgut anzuerkennen. Nicht wegzudenken aus dem Bild sind die auf der anderen Uferseite festgemachten alten Weinschiffe, barcos rabelos, und die berühmten Portweinkeller von Vila Nova de Gaia.Sé
Estação de São Bento. Die große Eingangshalle des Bahnhofs wurde 1930 tapetenartig mit blauweißen Fliesenbildern verziert. Thema der kunstvollen Keramikplatten sind ländliche Szenen, historische Ereignisse und die Geschichte des Transportwesens. Praça da Liberdade
Palácio da Bolsa. Eindruck schindet die palastähnliche Börse, die die Bedeutung der Wirtschaftswelt nur zu gut repräsentiert Das hohe Haus der Banken und Kontore wurde 1844 eröffnet. Die Mitglieder des portuensischen Wirtschaftsclubs Associação Comercial do Porto haben ihn selbst finanziert. Glanzpunkt ist der neomaurische Festsaal Salão Árabe, in dem man sich wie in der Alhambra in Granada fühlt.
Ponte de Dom Luís I. Die stählerne Doppelbrücke über den Douro ist eine kühne Eisenkonstruktion, die in zwei Etagen das steil abfallende, felsige Dourotal (172 Meter) überspannt und die alte Unter- und Oberstadt von Porto mit Vila Nova de Gaia verbindet. Der Entwurf stammt aus dem Büro des französischen Ingenieurs Gustave Eiffel und ist seinem Turm in Paris nicht unähnlich. 1886 wurde sie eingeweiht.
Torre dos Clérigos. Der markante Glockenturm ist das Wahrzeichen der Stadt, 1755 angefertigt von Niccolò Nasoni. Mit fast 76 Metern Höhe diente der Turm einst Seefahrern als Orientierungshilfe, heute - nach 225 Stufen Leidensweg - den Touristen als Panoramaplattform. Die dazugehörige ovale Igreja de São Paulo dos Clérigos strahlt mit ihrer zweistöckigen Fassade für einen Barockbau beinah schlichte Eleganz aus.