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So macht Ihr einen guten Film - Tipps & Tricks

Es gibt tausende und abertausende Wege, einen richtig guten Film zu machen. Und tausende toller Hinweise. Zum Beispiel diesen von Jean-Luc Godard: "Jede Geschichte hat einen Anfang, eine Mitte und ein Ende. Nur nicht unbedingt in der Reihenfolge."

Will sagen: Es gibt keine unumstößlichen Regeln, und wer dennoch behauptet, er kenne sie alle, ist ein Scharlatan. Dennoch gibt es eine Goldene Regel: Wer einen tollen Film dreht, der nur aus juristischen Gründen nicht gezeigt werden darf, hat selbst Schuld.

Was sonst noch zu beachten wäre, haben wir hier zusammengestellt:

Könnte man nicht einfach...? Ja, man kann! Das ist beim Videomachen erlaubt:

In einem Film kann man alles erzählen, solange es interessant ist, hat John Ford einmal gesagt - immerhin einer der bedeutendsten Regisseure des 20. Jahrhunderts. Was also tun, damit Euer Video ein spannendes, informatives Stück Filmgeschichte schreibt, das jeder sehen will? Zunächst einmal braucht man eine Idee. Klingt banal, ist aber alles andere als das: Ohne Idee gibt's kein Drehbuch, keine Aussage, keine Bilder, keinen guten Film, noch nicht mal ein mittleres Catering. Um auf gute Ideen zu kommen, helfen Fragen: Was bedeutet Umweltschutz für jeden einzelnen, was für die Gemeinschaft, was für die Gesellschaft?

Soll ein ganz spezielles Problemfeld thematisiert werden oder ein globales Gefühl? Soll der Film rational und argumentativ überzeugen oder emotional bewegen? Haben wir einen oder mehrere Schauplätze, einen Protagonisten, eine Heldin, ein Opfer oder eine Bunch Of People? Spielt der Film in der Gegenwart, Vergangenheit oder Zukunft? Haben wir einen Look? Wie lautet die Message? Huch, und was hört man da eigentlich für Geräusche? Wer das weiß und für sich beantworten kann, hat beinahe schon gewonnen.

Das ist beim Videomachen nicht erlaubt:

Langeweile, aber das hatten wir schon. Beim Nicht-Erlaubtsein wird es schwierig und läßt sich am besten in verschiedene Kategorien einteilen:

  • Musik: Nicht erlaubt ist das Verwenden von urheberrechtlich geschützter Musik, im Zweifel also jeder, die man nicht selbst komponiert hat. Was aber geht ist die Nutzung von Musik unter einer Creative Commons Lizenz, einfach mal im Netz unter "Lizenzfreie Musik" suchen.
  • Namen: Dazu gehören nicht nur die Namen von lebenden oder verstorbenen Personen, sondern vor allem auch Markennamen. In einer journalistischen Darstellung ist das normalerweise kein Problem, sofern die Fakten stimmen. Da dies aber im Zweifel zum Streit führt, ist Vorsicht geboten. Und die Verbreitung unwahrer Behauptungen ist sowieso ein No-Go.
  • Fotos: Bilder, Photographien, Kunstwerke allgemein, kurzum alles, woran man nicht die Veröffentlichungs-, also Nutzungsrechte besitzt, ist tabu. Alles eigene dagegen ist ok. Die Grauzone ist allerdings recht weit: Das Familienporträt im Bildhintergrund mag noch in Ordnung sein, wenn man es selbst geschossen hat, aber Tante Ernas Einverständnis zur Nutzung läßt man sich besser schriftlich geben.

Siehe auch 'Über Urheberrecht und kreatives Schaffen in der digitalen Welt':

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